Posts mit Schlüsselwort ‘Phoenix Suns’

Channing Frye beim 3 Point Shootout

Freitag, Februar 5th, 2010

Wenn es in dieser Saison einen NBA Spieler gibt, der sich wirklich auffällig verändert, dann ist das Channing Frye von den Phoenix Suns. Der 2,11m große Center kam vor der laufenden Saison von den Portland Trail Blazers, nachdem sein Vertrag dort ausgelaufen war. Frye spielte vergangene Saison bloß 11 Minuten pro Spiel und konnte kaum überzeugen. In Phoenix ist er nun zum Starter geworden und inzwischen einer der wichtigsten Helfer von Steve Nash und Amare Stoudamire, den beiden All-Stars in Reihen der Suns. Nur was ist auf einmal passiert? Was erwartet man von einem Center wie Frye? Rebounds, Rebounds, Rebounds, Blocks und einfache Punkte am Brett? Das macht Amare Stoudamire bereits in Phoenix. Und daher hat Channing Frye aus dem Nichts begonnen, Dreier ohne Ende zu ballern UND zu treffen. Trainiert hat er dafür scheinbar schon seit Jahren. Weit mehr als 100 Dreier hat er in dieser Saison bereits versenkt, in der gesamten NBA treffen nur Danilo Gallinari und Aaron Brooks häufiger von jenseits der 3-Punkte Linie. Dazu eine Quote von über 42% und das von einem 2,11m langen Mann. Es gibt außer Dirk Nowitzki wohl kaum einen Spieler dieser Größe, der auch nur annähernd so gut werfen kann, wie Channing Frye.

Daher wird er auch völlig zurecht am diesjährigen 3 Point Shootout beim All-Star Weekend in Dallas teilnehmen und veruschen, sich gegen 7 weitere Shooter durchzusetzen. Frye ist seit langer Zeit der erste Center, der beim 3 Point Shootout antritt und er wäre der erste Center in der NBA Geschichte, der diesen Wettbewerb gewinnt. Aufnehmen muss er es unter Umständen auch mit dem Kapitän und All-Star der Boston Celtics, Paul Pierce. Dieser kündigte an, nach seinem katastrophalen Auftritt beim 3 Punkte Wettbewerb vor einigen Jahren, sich in diesem Jahr revangieren zu wollen. Alle endgültigen Teilnehmer werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

Orlando Magics gewinnen Topspiel im Osten – Steve Nash bewzingt Dirk Nowitzki

Samstag, Januar 30th, 2010

Zwei echte Topspiele hatte die vergangene Nacht zu bieten: Zum Einen das Topspiel im Osten, in dem die Orlando Magics sich für die Niederlage an Weihnachten gegen die Boston Celtics revangieren wollten und zum Anderen das Duell zweier ehemaliger Teamkollegen und guten Freunde: Steve Nash und Dirk Nowitzki.

Dank ihres überragenden Forwards Rashard Lewis gelang es den Magics tatsächlich, das Duell mit den Boston Celtics in den Schlussminuten noch für sich zu entscheiden. 23 Punkte erzielte Lewis insgesamt, darunter auch den Gamewinner zum 96:94. Dwight Howard kam auf 19 Punkte, Topscorer der Celtics war Ray Allen mit 20.

Durch diesen Sieg sind die Magics in der Eastern Conference nun fast gleichauf mit den Atlanta Hawks und den Boston Celtics, während die Cleveland Cavaliers mit inzwischen schon 5 Siegen Vorsprung immer weiter davonziehen.

Im US Airlines Center konnte Steve Nash mit seinen Phoenix Suns seinen alten Teamkameraden Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks 112:106 schlagen, dabei erzielte er sogar die wohl spielentscheidende Punkte gegen Dirk. Insgesamt erzielte Nash 19 Punkte und verteilte 11 Assists, Dirk Nowitzki kam ebenfalls auf 19 Punkte. Die Dallas Mavericks stehen somit unverändert auf dem dritten Platz der Western Conference, 5 Spiele hinter den führenden Los Angeles Lakers.

Am 13. Februar werden Steve Nash und Dirk Nowitzki beim diesjährigen All-Star Game mal wieder im gleichen Trikot als Mitspieler auflaufen und das sogar vor dem damals heimischen Publikum… in Dallas.

Steve Nash oder Chris Paul – wer ist der beste Point Guard der NBA?

Dienstag, Januar 26th, 2010

Zwei völlig unterschiedliche Spieler mit komplett anderen Anlagen, die in den Statistiken allerdings fast exakt gleiche Ergebnisse liefern: Chris Paul, seit seinem Draft 2005 im Trikot der New Orleans Hornets, sowie Steve Nash, zweifacher MVP im Trikot der Phoenix Suns. Wer aber ist der bessere Point Guard, der Beste in der NBA und damit wohl auch der momentan beste Aufbauspieler der Welt?

Nash spielt bereits seine 13. Saison und obwohl er noch nie NBA Champion werden konnte, ist er trotzdem zwei Mal zum Most Valuable Player (MVP) der Liga gewählt worden, ein Titel, von dem Chris Paul noch weit entfernt ist. Wenn es also nach den bisherigen Erfolgen geht, ist natürlich Nash der Gewinner und ohne Frage ist er auch der weitaus Erfahrenere der beiden. Andersrum gehört die Zukunft natürlich ebenso sicher CP3.

Aber nun erstmal zu den Statistiken: Beide verteilen ca. 11 Assists pro Spiel, Paul scort 20 und Nash 18,5 Punkte. Erstmal kein großer Unterschied. Guckt man aber genauer hin, erkennt man, warum Chris Paul eine wesentlich höhere Effizienzrate hat, als Steve Nash. Besonders für Point Guards ist das Verhältnis von gegebenen Assists zu verursachten Ballverlusten (Turnover) ein wichtiger Anhaltspunkt. Nash verliert fast doppelt so viele Bälle pro Spiel, wie Chris Paul, der die mit Abstand beste Assists/Turnover Quote in der ganzen Liga hat. Zusätzlich spricht noch für Chris Paul, dass er mehr Rebounds holt, Nash hingegen gehört zu den sichersten Freiwürfschützen, die die Liga je gesehen hat.

Auch wenn man einen Blick auf die Tabelle wirft, wird man nicht unbedingt schlauer. Die New Orleans Hornets liegen zur Zeit 2 Siege hinter den Phoenix Suns, also stellt sich immer noch die Frage: Wer ist der bessere Leader, der bessere Point Guard, der wertvollere Spieler?

Der junge, atlethische Chris Paul oder der erfahrene Steve Nash? Zur Zeit eine Frage, die kaum zu beantworten ist. Beim Voting zum All-Star Game im Februar wurde jedoch Steve Nash von den Fans in die Starting 5 der Western Conference gewählt.

NBA Champion 2010

Donnerstag, Januar 14th, 2010

Die Cleveland Cavaliers, Tabellenführer der Eastern Conference, reisen heute Nacht nach Salt Lake City zum Auswärtsspiel gegen die Utah Jazz, um dort ihr 41. Spiel dieser Saison zu absolvieren. 82 Spiele hat die reguläre Saison, heißt, es ist Halbzeit in der NBA. Zeit, zu überprüfen, was alles passiert ist in der ersten Saisonhälfte, was noch passieren kann und – vor allem – wer am Ende die Meisterschaft holt und NBA-Champion 2010 wird.

Beginnen wir in der Western Conference, denn dort ist es alles ganz simpel. Obwohl ihnen immer noch ein richtiger Point Guard fehlt, führt kein Weg an den Los Angeles Lakers vorbei. Die zweitplatzierten Dallas Mavericks liegen bereits 4 Spiele zurück und werden trotz einer wirklich guten Saison nicht in der Lage sein, Kobe und seine Lakers in einer Best of 7 Serie zu bezwingen. Auch die San Antonio Spurs und die Phoenix Suns sind in diesem Jahr nicht stark genug, um die Lakers ernsthaft zu gefährden. Lediglich den Denver Nuggets könnte man, wenn die Verletzungsmisere bald ein Ende nimmt, ein Wunder zutrauen. Aber letztendlich sind Odom, Gasol und Artest allesamt gestandene Spieler, die sowohl Unmengen an Talent, als auch reichlich Erfahrung mitbringen. Dazu ein Center wie Andrew Bynum mit All-Star Potential, ein unberechenbarer Derek Fisher und nicht zu vergessen: Der erfolgreichste Coach der NBA Geschichte, Phil Jackson, der als Trainer bereits 10 mal NBA Champion wurde … Wer dieses Team bezwingt, der wird zurecht Meister…

…Womit wir in der Eastern Conference angekommen wären. Denn denkt man zurück an Weihnachten, dann erinnert man sich an fliegende Sitzkissen auf dem Feld des Staples Center, an Mo Williams, LeBron James und Shaquille O’Neal, an die Cleveland Cavaliers, die den Lakers in eigener Halle keine Chance ließen. Diese Cavaliers streiten sich zur Zeit um die Tabellenführung der Eastern Conference mit dem zweiten Team, das die Lakers schlagen kann, den Boston Celtics, meinem persönlichen Favoriten als NBA Champion 2010. Das Team von Doc Rivers ist eines der wohl unberechenbarsten der Liga. Während die Lakers fast jedes Spiel erneut mit Kobe Bryant stehen und auch fallen, ebenso wie die Cavaliers mit LeBron James, so scort bei den Celtics kein Spieler über 20 Punkte im Schnitt, jedoch 6 Spieler zweistellig! Angeführt von ihren 3 Superstars Ray Allen, Kevin Garnett und  Topscorer Paul Pierce und dabei unterstützt von einem überragenden Rajan Rondo, einem soliden Kendrick Perkins und einem, seit dieser Saison auch im Celtics Trikot auflaufenden, Rasheed Wallace von der Bank, sollte dieses Team in einer Best of Seven Serie nur schwer zu schlagen sein.

Ob die Lakers nun in den Finals auf die Celtics oder die Cavaliers treffen, sollte an der zu erwartenden Spannung nicht viel ändern. Boston hat den stärksten Kader der Liga und dass Cleveland in L.A. gewinnen kann, hat man vor nicht allzu langer Zeit deutlich gesehen. Es werden so oder so spannende Finals sein, aus denen durchaus ein Team der Eastern Conference als NBA-Champion hervorgehen kann.

WordPress SEO