Cleveland Cavaliers


Bittere Zeiten oder aussichtsreicher Neuanfang? Definitiv ganz bittere Zeiten, die für den Titelanwärter Nr. 1 der letzten Jahre, die Cleveland Cavaliers, nun mal wieder anbrechen werden. Vor LeBron James war die Franchise bereits am Boden und genau dort ist sie jetzt wieder.

Dass es LeBron irgendwann mal zu einem anderen Team zieht, ist keine Überraschung. Dass Shaquille O’Neal und Zydrunas Ilgauskas dann auch entweder wechseln oder schon im Altersheim sitzen auch nicht. Die Cavaliers hätten zumindest damit rechnen müssen, dass all dies irgendwann eintritt… sollte man denken. Wenn man den Kader für die Saison 2010/11 anguckt, sieht man allerdings das krasse Gegenteil. Anstatt einen Neuanfang zu machen und talentierte, junge Spieler nach Ohio zu locken, spielt in der kommenden Saison eine zu alte und dennoch unerfahrene Truppe, die wirklich gar nichts reißen wird. Einzig und allein Mo Williams befindet sich wohl auf dem Höhepunkt seiner Karriere und kann einem daher auch schon fast wieder leid tun. Denn mit Ausnahme von J.J. Hickson haben die Cavs wirklich gar keinen Spieler mehr im Kader, der das Talent hat, mal mehr als ein Durchschnittsspieler zu sein. Dazu Opa Antawn Jamison und eines der aussichtslosesten Teams der NBA ist komplett.

Ohne Highflyer Jamario Moon und Schlitzohr Mo Williams würde die Quicken Loans Arena im nächsten Jahr wahrscheinlich komplett leer sein, die Playoffs sind für die Cleveland Cavaliers jedenfalls nicht einmal in der schwachen Eastern Conference drin.

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