Posts mit Schlüsselwort ‘Ray Allen’

Miami Heat verlieren erstes Saisonspiel

Samstag, Oktober 30th, 2010

Natürlich war es nur ein Spiel von 82 und auch nicht in heimischer Halle, sondern im TD Garden beim vielleicht größten Konkurrenten in der eigenen Conference, den Boston Celtics. Dennoch gab es für die gehypten und hochgejubelten Miami Heat gleich im ersten Spiel der neuen Saison einen herben Dämpfer, 88:80 unterlagen sie dem Team von Doc Rivers.

Nach einem einfachen Durchmarsch der Heat sieht es jedenfalls schon von vorneherein nicht mehr aus. Vorallem eine große Schwäche wurde im gesamten Spiel mehr als offensichtlich, die Point Guard Position. Den Celtics gelang es vor 3 Jahren nach einer ähnlich spektakulären Off-Season, in der Ray Allen und Kevin Garnett an die Ostküste wechselten, NBA Champion zu werden. Allerdings begann grade in dieser Saison der bis dato völlig unterschätzte Rajan Rondo in seine Rolle als junger Aufbauspieler eines mit Weltklassespielern gefüllten Teams hineinzuwachsen und diese mehr als schwierige Aufgabe zu meistern. Inzwischen ist Rondo der Leader des Teams und neben der sehr großen Erfahrung einer der Hauptgründe, warum die Celtics den Miami Heat trotz LeBron James, Dwayne Wade und Chris Bosh überlegen sind. Die Big 3 der Celtics sind individuell denen der Heat klar unterlegen. Pierce, Allen und Garnett besitzen nicht (mehr) die Klasse von Wade, James und Bosh. Allerdings sind die Celtics inzwischen ein Team, haben einen mehr als genialen Aufbauspieler und dazu einiges an Masse unter dem Brett. Und genau deswegen werden die Miami Heat in dieser Zusammensetzung in einer Best-of-Seven Serie gegen den amtierenden Eastern Conference Champion den Kürzeren ziehen. Carlos Arroyo und Mario Chalmers sind nicht in der Lage, dieses Team zu führen, das Resultat: James und Wade verursachen nach den ersten drei Saisonspielen über 10 Ballverluste pro Spiel. Vor den Miami Heat liegen noch viel Arbeit, wollen sie tatsächlich in diesem Jahr schon NBA Champion werden.

Shaq kann es nicht lassen

Sonntag, August 8th, 2010

Ist es, weil Kobe Bryant seit Juni diesen Jahres einen Ring mehr hat als er, weil er es in seinen bisher 1170 NBA Spielen “nur” auf Platz 5 der All-time Scoring list geschafft hat und auch dort aller Vorraussicht nach noch von Kobe überholt wird oder weil er einfach nicht ohne den ganz großen Rummel leben kann? Shaquille O’Neal, 38 Jahre, 4-facher NBA Champion, einst gefürchtet als dominantester Spieler, den die Liga je gesehen hat, unterschreibt einen 2-Jahres-Vertrag bei den Boston Celtics.

Es wäre vergangene Saison wahrscheinlich das Karriereende seiner Träume gewesen, an der Seite von der neuen Dominanz in Person, LeBron James, gegen die Los Angeles Lakers in die NBA Finals einzuziehen und dort über Kobe Bryant und Phil Jackson zu triumphieren, der fünften Ring mit nach Hause zu nehmen, während Kobe nur 4 hat und alles wäre gut in der Welt des Diesel. Blöd nur, dass auf dem Weg in die NBA Finals 2010 noch die Boston Celtics standen und den Titelträumen von James, Shaq und ganz Cleveland einen Strich durch die Rechnung machten. Und dann muss der stolze Shaq von zuhause mit ansehen, wie diese Celtics auch noch gegen sein ehemaliges Team, die L.A. Lakers, die Finalserie verlieren und Kobe Bryant auf der Pressekonferenz stolz verkündet, er hätte nun “one more than Shaq”…


Aber nimmt das einen 38-jährigen Mann wie Shaquille O’Neal, der sich ja offiziell schon längst mit seinem Rivalen Bryant versöhnt hat, wirklich noch so sehr mit, dass er unbedingt ein bzw. zwei Jahre dranhängen muss? Den Respekt jedes NBA Spielers und wahrscheinlich jedes Basketballers auf diesem Planeten hat er längst sicher, jeder weiß, dass er unstoppable war und die Liga dominiert hat wie kaum ein Anderer. Shaq hat mit den Besten gespielt und gegen die Besten gewonnen. Auch der Rummel um seine Person und das Rampenlicht allgemein würde ihm ohne NBA wohl kaum fehlen, immer wieder spielt er in Filmen mit, dreht seine eigene Serie, lässt hier und da seine Sprüche fallen und übersehen wird der 2,16m Koloss sowieso nicht. Er scheint seine Karriere also wirklich unbedingt mit einem Titel beenden zu wollen und nachdem LeBron James zu den Miami Heat gewechselt ist, kommt Cleveland dafür definitiv nicht mehr in Frage.

Die Boston Celtics, die ohnehin schon das wohl erfahrenste Team der Liga waren, haben sich nun mit Jermaine O’Neal und Shaquille O’Neal zwei weitere Veteranen ins Team geholt, die dieses Jahr den Unterschied ausmachen sollen. Und noch vor wenigen Jahren hätte ein Team bestehend aus Kevin Garnett, Shaq und Jermaine O’Neal definitiv jedes Brett und vermutlich auch jedes Spiel in der NBA beherrscht. Dazu die Vertragsverlängerung von Ray Allen und der ewige Celtic Paul Pierce – Das Team um Coach Doc Rivers kann sich auch in der kommenden Saison sehen lassen und vielleicht reicht es ja für Shaq und sein neues Team, um die übermächtigen Miami Heat auszuschalten und sich für die Finalspleite aus diesem Jahr bei Kobe und den Lakers zu revanchieren.

Andernfalls wird Shaq sich wohl tatsächlich mit vier Meisterschaftsringen “abfinden müssen”, denn allzu lang wird sein Körper auch keine 20 Minuten pro Spiel mehr durchhalten. Irgendwann geht auch die Zeit eines Shaquille O’Neals vorbei und es kommen Spieler wie Dwight Howard, die ihn normalerweise nach Strich und Faden auseinander nehmen und mit ihm den Hallenboden wischen müssten.

Man darf sich auf jeden Fall auf einige heiße Begegnungen in der kommenden Saison freuen, denn auch im Duell mit den Miami Heat trifft Shaquille O’Neal auf 2 seiner stärksten Weggefährten, LeBron James und auch Dwayne Wade, an dessen Seite er sich 2006 seine vierte NBA Championship sicherte.

Celtics on fire

Donnerstag, Mai 20th, 2010

Nach einer für diesen Kader katastrophalen zweiten Saisonhälfte und dem enttäuschenden vierten Platz in der Eastern Conference, melden sich die Boston Celtics in den Playoffs zurück. In der zweiten Runde bekamen das zunächst LeBron James und seine Cavs zu spüren, die 2 Heimspiele in der Serie an die Celtics abgeben und sich letztendlich 2:4 geschlagen geben mussten. Und nun in den Conference Finals stehen sich mal wieder die Celtics und die Orlando Magic gegenüber, Heimvorteil dank der besseren Saisonbilanz für Orlando.

Doch wie aus dem Nichts fangen die Celtics wieder an Basketball zu spielen, wie ein NBA Champion. Rajan Rondo hat sich zum vielleicht besten Point Guard der NBA entwickelt, Paul Pierce und Ray Allen treffen die wichtigen Würfe und die Big Men der Celtics sind zumindest ansatzweise in der Lage, Dwight Howard zu stoppen. Resultat nach den ersten beiden Spielen in Orlando: 2 Auswärtssiege für Boston, die Conference Finals scheinen entschieden, wenn nicht noch ein Wunder geschieht. Spiel 3 und 4 finden im TD Garden in Boston statt, wo den bis hierher so erfolgreichen Magics dann selbst ein Sweep, also eine 0:4 Niederlage, droht.

Der Absturz der Boston Celtics

Dienstag, März 2nd, 2010

Was für ein Spiel. Da ist das vielleicht schlechteste NBA Team aller Zeiten, die New Jersey Nets, zu Gast beim Titelkandidat, den Boston Celtics. Die Saison geht dem Ende entgegen und die Nets haben ganze 5 Spiele gewonnen und 52 verloren und wer geht als Sieger vom Feld? Die Nets, was für ein Witz! Und bereits 2 Tage zuvor verloren die Celtics mit 20 Punkten ihr Heimspiel gegen die Cleveland Cavaliers.

Was ist mit den Boston Celtics passiert, die vor kurzem noch mein Favorit als NBA-Champion 2010 waren? Sie haben immer noch einen der besten Kader der NBA, vielleicht sogar den Besten. Ohne Ende Scorer, wie Paul Pierce, Kevin Garnett oder Ray Allen, die ein Spiel mal eben im Alleingang entscheiden können und dazu sehr erfahren sind. Rasheed Wallace, Rajan Rondo – beides klasse Spieler, die bereits All-Stars waren. Kendrick Perkins spielt eine solide Saison unter dem Korb und von der Bank kommen Spieler wie Marquis Daniels, Tony Allen, Slam Dunk Champion Nate Robinson oder eben Rasheed Wallace. Wie kann so ein Team überhaupt verlieren? Und dann auch noch zu Hause gegen eine frustrierte Mannschaft voll Spielern, deren Namen mal grade ihr eigener Coach weiß.

Die Bilanz der Celtics ist momentan mit 36-21 natürlich nicht schlecht, aber zur Zeit würde es nur für den vierten Platz in der Eastern Conference reichen, der ihren 3 größten Konkurrenten, Atlanta, Orlando und Cleveland Heimrecht im siebten Spiel einer Playoff-Serie geben würde.

Woran liegt es nun, dass ein Team mit sehr vielen guten Scorern nicht an der Ligaspitze steht? An der Defense sollte man denken… Doch falsch gedacht, denn die Celtics sind das beste Defense Team der NBA, kein Team kassiert weniger Punkte pro Spiel als Boston. Es gibt nur einen Unterschied zwischen den Boston Celtics im Vergleich zu den anderen Top Teams der Liga, vorallem denen der Eastern Conference: Dwight Howard, Al Horford und Shaquille O’Neal – die Center! Kendrick Perkins spielt zwar solide, kann allerdings mit keinem dieser 3 All-Stars mithalten. Dadurch ist das Spiel der Celtics sehr auf die Außenspieler fixiert und selbst Garnett bringt den Ball viel seltener ans Brett, als noch vor einiger Zeit. Daher haben die Celtics im Offense meist nur die Option schiessen oder zum Korb ziehen, ein Inside Game mit dem Center gibt es fast nie und wird es vorallem nicht in einem Playoff Duell mit eben Howard, Horford oder Shaq geben, da diese auch noch extrem gute Verteidiger sind. Die Trading Deadline ist abgelaufen und die Celtics haben sich entschlossen, sich lediglich mit dem 1,75m großen Nate Robinson zu verstärken. Nicht grade das Monster, das gegen Shaq und Superman die Bretter abräumt…

Kevin Durant unstoppable

Montag, Februar 22nd, 2010

Vergangene Nacht konnten die Oklahoma City Thunder bei den Minnesota Timberwolves ihr neuntes Spiel in Folge gewinnen und inzwischen auf Platz 5 der Western Conference klettern. Nur noch einen Sieg trennen sie von den viertplatzierten Dallas Mavericks. Aus einem extrem jungen Team stechen 2 Spieler besonders hervor. Zum Einen Point Guard Russell Westbrook, der gestern Nacht ein Triple-Double erzielte und auf 22 Punkte kam und natürlich der zur Zeit wohl zuverlässigste Scorer der NBA, Kevin Durant.

Knapp 30 Punkte erzielt Durant in dieser Saison durchschnittlich pro Spiel. Gegen die Timberwolves machte er im 28ten Spiel in Folge mehr als 25 Punkte. Seit Mitte Dezember hat KD also Nacht für Nacht über 25 Punkte erzielt, unglaublich. Damit bricht er den Rekord von Allen Iverson und ist der einzige noch aktive NBA Spieler, dem dies gelungen ist. Nur ein Spieler schaffte es in der Geschichte der NBA, eine längere Serie mit mehr als 25 Punkten in jedem Spiel aufrecht zu erhalten – Michael Jordan. Vor 23 Jahren erzielte MJ in 40 aufeinanderfolgenden Spielen über 25 Punkte. Ob Kevin Durant das auch schafft, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall hat er zusammen mit Russell Westbrook aus einer Loser-Franchise ein Winner-Team gemacht und ist auf dem besten Weg, es in die Playoffs zu schiessen.

Und jetzt stelle man sich mal vor, die Sonics/Thunder hätten Ray Allen und Rashard Lewis in ihren Reihen behalten… Die Oklahoma City Thunder können schneller, als man vielleicht denkt NBA-Champion werden.

Carmelo Anthony reißt die Serie der Cavaliers

Freitag, Februar 19th, 2010

Seit dem NBA Draft 2003 wurden sie immer wieder verglichen: Carmelo Anthony und LeBron James. Vergangene Nacht war Melo mit seinen Denver Nuggets zu Gast bei King James und seinen Cleveland Cavaliers und im Mittelpunkt stand neben dem an Kehlkopfkrebs erkranktem Nuggets Coach George Karl natürlich das Duell der beiden Stars. In einem wirklich spannenden Spiel erzielte LeBron James dabei 43 Punkte, 15 Assists und 13 Rebounds… eine unglaubliche Leistung.

Doch der Matchwinner hieß gestern Nacht ausnahmsweise mal nicht LeBron James. Die Siegesserie seiner Cavs riss nach 13 gewonnenen Spielen in Folge, weil Carmelo Anthony genauso wenig zu stoppen war, wie James. Im direkten Duell der beiden traf Melo einen Wurf nach dem Anderen mit LeBrons Hand in seinem Gesicht, kam auf 40 Punkte und entschied das Spiel 2 Sekunden vor Schluss der Overtime mit dem Gamewinner zum 118:116.

Im zweiten, ebenso spannenden Spiel der Nacht waren die Boston Celtics zu Gast bei den Los Angeles Lakers zum Duell der beiden letzten NBA-Champion. Das Traditionsduell im Staples Center konnten die Celtics dank Ray Allen, der mit 24 Punkten Topscorer war, mit 87:86 für sich entscheiden. All-Star Rajan Rondo erzielte 14 Punkte und verteilte 11 Assists. Die L.A. Lakers mussten bei der Heimniederlage allerdings erneut auf ihren verletzten Star Kobe Bryant verzichten.

Kurz vor dem Aufeinandertreffen im Staples Center wurde bekannt, dass die Celtics in einem 3-Team Trade unter Anderem Eddie House abgeben und im Gegenzug den 3-fachen Slam Dunk Champion Nate Robinson von den New York Knicks erhalten.

Die vergessenen All-Stars

Donnerstag, Februar 4th, 2010

Die All-Star Teams stehen fest und einige Überraschungen waren dabei. Positiv für die Einen, negativ für die Anderen. Wer hätte es eigentlich verdient, All-Star 2010 zu werden, wurde allerdings weder von den Fans gewählt, noch von der NBA nominiert?

Schaut man zurück auf das All-Star Game 2009, fällt im Osten auf, dass die Starting 5 exakt die gleiche aus dem Vorjahr ist. Erneut waren es Iverson, Wade, Garnett, James und Howard, die von den Fans die meisten Stimmen bekamen. Spieler wie Danny Granger oder Ray Allen allerdings werden in diesem Jahr nicht mit dabei sein. Auch Vince Carter und Rashard Lewis von den Orlando Magics müssen 2010 zugucken. Die wohl größte Überraschung ist die Nominierung des Backup-Center im Osten. Shaquille O’Neal, 15-facher All-Star, wird seit langer Zeit nicht Teil des All-Star Games sein. Statt Shaq ist Al Horford von den Atlanta Hawks dabei. Dass Shaq lange nicht mehr der dominanteste Spieler der Liga ist, steht außer Frage, doch allein seine Persönlichkeit ist eine, die in einem All-Star Game nicht fehlen darf, solange er noch laufen kann.

Im Westen fehlt natürlich Yao Ming, da er verletzungsbedingt noch kein einziges Spiel in dieser Saison absolvieren konnte, aber auch Tony Parker und eigentlich auch Chauncey Billups dürfen in diesem Jahr nicht am All-Star Game teilnehmen. Durch die Verletzung von Chris Paul bekommt Billups jedoch die Chance, diesen zu vertreten. Allerdings hat wohl irgendjemand bei der Nominierung in der Western Conference etwas, bzw. jemanden, übersehen: Monta Ellis von den Golden State Warriors. Gerade in der vergangenen Nacht erzielte er 46 Punkte, ist mit 26,5 Punkten pro Spiel sechstbester Scorer der gesamten NBA und zurecht enttäuscht, dass die NBA ihn nicht zum All-Star ernannt hat.

Es fehlen ganz klar Ellis und Shaq im NBA All-Star Game 2010. Ellis hat es sich durch seine Leistungen einfach verdient und Shaq gehört dazu, völlig egal welche Stats er hat. In den vergangenen fast 20 Jahren hat er sich diesen Bonus erarbeitet und ist ein garantierter Spaßfaktor. Schade, dass die NBA in diesem Jahr darüber hinweggesehen hat. Als Erinnerung nochmal der Dance-Off im Training vor dem All-Star Game 2007.

Boston Celtics verlieren nächstes Topspiel

Samstag, Januar 30th, 2010

Was ist nur mit den Boston Celtics los? In der ersten Saisonhälfte mussten Sie immer wieder ohne Stars wie Kevin Garnett auskommen, Rajan Rondo spielte sich dafür in der Zeit zum All-Star und die Celtics waren zusammen mit den Cleveland Cavaliers an der Spitze der Eastern Conference. Vor einigen Wochen noch waren sie mein absoluter Favorit als NBA Champion 2010. Und nun, wo sie endlich wieder vollzählig sind, mit einem Kader von dem viele Teams nur träumen dürfen, da verlieren Sie ein wichtiges Spiel nach dem anderen und liegen inzwischen bereits 6 Siege hinter dem Tabellenführer der Eastern Conference, den Cavs.

Vergangene Nacht waren die Celtics zu Gast bei ihrem diesjährigen Angstgegner, den Atlanta Hawks. Und es schien, als müsste All-Star Paul Pierce allein gegen alle Hawks antreten. 35 Punkte erzielte Pierce, Ray Allen kam auf 9, Rajan Rondo und Rasheed Wallace auf grade einmal 6 Punkte. Die Atlanta Hawks scheinen dabei im Gegensatz zu den Celtics immer stärker zu werden, auch sie haben mit Al Horford und Joe Johnson zwei Spieler in ihren Reihen, die beim diesjährigen All-Star Game dabei sind. Und eben dieser Joe Johnson schoss in der entscheidenden Phase des Spiel sämtliche Lichter in der Phillips Arena aus. 16 seiner 27 Punkte erzielte er im letzten Viertel, unterstützt wurde er dabei vom wohl besten 6th man der NBA, Jamal Crawford, der 28 Punkte von der Bank brachte, darunter ein spektakulärer Buzzer Beater von der Mittellinie.

Durch diesen Sieg steht es im direkten Duell zwischen den Hawks und den Celtics 4-0 für Atlanta. Wenn das mal kein klares Zeichen dafür ist, wer eine Best-of-Seven Serie in den Playoffs gewinnen kann, vorallem da die Hawks durch die direkten Siege nun in der Tabelle an den Celtics vorbeigezogen sind und im Aufeinandertreffen in den Playoffs im entscheidenden siebten Spiel Heimrecht hätten…

Orlando Magics gewinnen Topspiel im Osten – Steve Nash bewzingt Dirk Nowitzki

Samstag, Januar 30th, 2010

Zwei echte Topspiele hatte die vergangene Nacht zu bieten: Zum Einen das Topspiel im Osten, in dem die Orlando Magics sich für die Niederlage an Weihnachten gegen die Boston Celtics revangieren wollten und zum Anderen das Duell zweier ehemaliger Teamkollegen und guten Freunde: Steve Nash und Dirk Nowitzki.

Dank ihres überragenden Forwards Rashard Lewis gelang es den Magics tatsächlich, das Duell mit den Boston Celtics in den Schlussminuten noch für sich zu entscheiden. 23 Punkte erzielte Lewis insgesamt, darunter auch den Gamewinner zum 96:94. Dwight Howard kam auf 19 Punkte, Topscorer der Celtics war Ray Allen mit 20.

Durch diesen Sieg sind die Magics in der Eastern Conference nun fast gleichauf mit den Atlanta Hawks und den Boston Celtics, während die Cleveland Cavaliers mit inzwischen schon 5 Siegen Vorsprung immer weiter davonziehen.

Im US Airlines Center konnte Steve Nash mit seinen Phoenix Suns seinen alten Teamkameraden Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks 112:106 schlagen, dabei erzielte er sogar die wohl spielentscheidende Punkte gegen Dirk. Insgesamt erzielte Nash 19 Punkte und verteilte 11 Assists, Dirk Nowitzki kam ebenfalls auf 19 Punkte. Die Dallas Mavericks stehen somit unverändert auf dem dritten Platz der Western Conference, 5 Spiele hinter den führenden Los Angeles Lakers.

Am 13. Februar werden Steve Nash und Dirk Nowitzki beim diesjährigen All-Star Game mal wieder im gleichen Trikot als Mitspieler auflaufen und das sogar vor dem damals heimischen Publikum… in Dallas.

NBA Champion 2010

Donnerstag, Januar 14th, 2010

Die Cleveland Cavaliers, Tabellenführer der Eastern Conference, reisen heute Nacht nach Salt Lake City zum Auswärtsspiel gegen die Utah Jazz, um dort ihr 41. Spiel dieser Saison zu absolvieren. 82 Spiele hat die reguläre Saison, heißt, es ist Halbzeit in der NBA. Zeit, zu überprüfen, was alles passiert ist in der ersten Saisonhälfte, was noch passieren kann und – vor allem – wer am Ende die Meisterschaft holt und NBA-Champion 2010 wird.

Beginnen wir in der Western Conference, denn dort ist es alles ganz simpel. Obwohl ihnen immer noch ein richtiger Point Guard fehlt, führt kein Weg an den Los Angeles Lakers vorbei. Die zweitplatzierten Dallas Mavericks liegen bereits 4 Spiele zurück und werden trotz einer wirklich guten Saison nicht in der Lage sein, Kobe und seine Lakers in einer Best of 7 Serie zu bezwingen. Auch die San Antonio Spurs und die Phoenix Suns sind in diesem Jahr nicht stark genug, um die Lakers ernsthaft zu gefährden. Lediglich den Denver Nuggets könnte man, wenn die Verletzungsmisere bald ein Ende nimmt, ein Wunder zutrauen. Aber letztendlich sind Odom, Gasol und Artest allesamt gestandene Spieler, die sowohl Unmengen an Talent, als auch reichlich Erfahrung mitbringen. Dazu ein Center wie Andrew Bynum mit All-Star Potential, ein unberechenbarer Derek Fisher und nicht zu vergessen: Der erfolgreichste Coach der NBA Geschichte, Phil Jackson, der als Trainer bereits 10 mal NBA Champion wurde … Wer dieses Team bezwingt, der wird zurecht Meister…

…Womit wir in der Eastern Conference angekommen wären. Denn denkt man zurück an Weihnachten, dann erinnert man sich an fliegende Sitzkissen auf dem Feld des Staples Center, an Mo Williams, LeBron James und Shaquille O’Neal, an die Cleveland Cavaliers, die den Lakers in eigener Halle keine Chance ließen. Diese Cavaliers streiten sich zur Zeit um die Tabellenführung der Eastern Conference mit dem zweiten Team, das die Lakers schlagen kann, den Boston Celtics, meinem persönlichen Favoriten als NBA Champion 2010. Das Team von Doc Rivers ist eines der wohl unberechenbarsten der Liga. Während die Lakers fast jedes Spiel erneut mit Kobe Bryant stehen und auch fallen, ebenso wie die Cavaliers mit LeBron James, so scort bei den Celtics kein Spieler über 20 Punkte im Schnitt, jedoch 6 Spieler zweistellig! Angeführt von ihren 3 Superstars Ray Allen, Kevin Garnett und  Topscorer Paul Pierce und dabei unterstützt von einem überragenden Rajan Rondo, einem soliden Kendrick Perkins und einem, seit dieser Saison auch im Celtics Trikot auflaufenden, Rasheed Wallace von der Bank, sollte dieses Team in einer Best of Seven Serie nur schwer zu schlagen sein.

Ob die Lakers nun in den Finals auf die Celtics oder die Cavaliers treffen, sollte an der zu erwartenden Spannung nicht viel ändern. Boston hat den stärksten Kader der Liga und dass Cleveland in L.A. gewinnen kann, hat man vor nicht allzu langer Zeit deutlich gesehen. Es werden so oder so spannende Finals sein, aus denen durchaus ein Team der Eastern Conference als NBA-Champion hervorgehen kann.