Posts mit Schlüsselwort ‘Playoffs’

Boston Celtics verlieren nächstes Topspiel

Samstag, Januar 30th, 2010

Was ist nur mit den Boston Celtics los? In der ersten Saisonhälfte mussten Sie immer wieder ohne Stars wie Kevin Garnett auskommen, Rajan Rondo spielte sich dafür in der Zeit zum All-Star und die Celtics waren zusammen mit den Cleveland Cavaliers an der Spitze der Eastern Conference. Vor einigen Wochen noch waren sie mein absoluter Favorit als NBA Champion 2010. Und nun, wo sie endlich wieder vollzählig sind, mit einem Kader von dem viele Teams nur träumen dürfen, da verlieren Sie ein wichtiges Spiel nach dem anderen und liegen inzwischen bereits 6 Siege hinter dem Tabellenführer der Eastern Conference, den Cavs.

Vergangene Nacht waren die Celtics zu Gast bei ihrem diesjährigen Angstgegner, den Atlanta Hawks. Und es schien, als müsste All-Star Paul Pierce allein gegen alle Hawks antreten. 35 Punkte erzielte Pierce, Ray Allen kam auf 9, Rajan Rondo und Rasheed Wallace auf grade einmal 6 Punkte. Die Atlanta Hawks scheinen dabei im Gegensatz zu den Celtics immer stärker zu werden, auch sie haben mit Al Horford und Joe Johnson zwei Spieler in ihren Reihen, die beim diesjährigen All-Star Game dabei sind. Und eben dieser Joe Johnson schoss in der entscheidenden Phase des Spiel sämtliche Lichter in der Phillips Arena aus. 16 seiner 27 Punkte erzielte er im letzten Viertel, unterstützt wurde er dabei vom wohl besten 6th man der NBA, Jamal Crawford, der 28 Punkte von der Bank brachte, darunter ein spektakulärer Buzzer Beater von der Mittellinie.

Durch diesen Sieg steht es im direkten Duell zwischen den Hawks und den Celtics 4-0 für Atlanta. Wenn das mal kein klares Zeichen dafür ist, wer eine Best-of-Seven Serie in den Playoffs gewinnen kann, vorallem da die Hawks durch die direkten Siege nun in der Tabelle an den Celtics vorbeigezogen sind und im Aufeinandertreffen in den Playoffs im entscheidenden siebten Spiel Heimrecht hätten…

Houston Rockets gewinnen in 3-facher Overtime

Donnerstag, Januar 14th, 2010

Was für ein Spiel bekamen die Fans im Toyota Center in Houston in der letzten Nacht zu sehen. Ein Spiel, von dem wohl fast jeder einen langweiligen, einseitigen Verlauf erwartet hatte. Die Houston Rockets empfingen das Tabellenschlusslicht der Western Conference, die Minnesota Timberwolves und bereits nach dem ersten Viertel stand es 30:13 für die heimischen Rockets. Es schien ein unspektakulärer Abend zu werden, doch wie aus dem Nichts begannen die Timberwolves, angeführt von Al Jefferson, der mit 26 Rebounds einen neuen Franchise-Rekord aufstellte, mit ihrer Aufholjagd. 2 Sekunden vor dem Ende des Spiels waren es nur noch 3 Punkte, die sie von den Rockets trennten. Und dann kam Corey Brewer……

…und es ging in die Verlängerung. Letztendlich wurden 3 Overtimes benötigt, um einen Sieger zu finden. Aaron Brooks, Point Guard im Trikot der Houston Rockets, war es schließlich, der mit einem Career-High von 43 Punkten seinen Rockets in einem unglaublichen Spiel den Sieg sicherte.

Währenddessen meldete sich ein fast schon abgeschriebens Team in den vergangenen Wochen zurück. Die New Orleans Hornets empfingen die Los Angeles Clippers um Baron Davis und fuhren einen sicheren 108:94 Sieg ein. Zwar konnte All-Star David West im Trikot der Hornets kaum überzeugen, dafür erzielte Emeka Okafor 21 Punkte für sein Team, 15 Assists verteilte der beste Point Guard der Liga, Chris Paul.
7 der letzten 10 Spiele konnten die Hornets gewinnen und sind dadurch nur noch ein einziges Spiel von einem Playoff Platz entfernt. Das Team um David West und Chris Paul scheint zwar seinen Meisterschaftsansprüchen zu Saisonbeginn nicht gerecht werden zu können, für die Playoffs soll es aber vielleicht ja trotzdem reichen.

NBA Champion 2010

Donnerstag, Januar 14th, 2010

Die Cleveland Cavaliers, Tabellenführer der Eastern Conference, reisen heute Nacht nach Salt Lake City zum Auswärtsspiel gegen die Utah Jazz, um dort ihr 41. Spiel dieser Saison zu absolvieren. 82 Spiele hat die reguläre Saison, heißt, es ist Halbzeit in der NBA. Zeit, zu überprüfen, was alles passiert ist in der ersten Saisonhälfte, was noch passieren kann und – vor allem – wer am Ende die Meisterschaft holt und NBA-Champion 2010 wird.

Beginnen wir in der Western Conference, denn dort ist es alles ganz simpel. Obwohl ihnen immer noch ein richtiger Point Guard fehlt, führt kein Weg an den Los Angeles Lakers vorbei. Die zweitplatzierten Dallas Mavericks liegen bereits 4 Spiele zurück und werden trotz einer wirklich guten Saison nicht in der Lage sein, Kobe und seine Lakers in einer Best of 7 Serie zu bezwingen. Auch die San Antonio Spurs und die Phoenix Suns sind in diesem Jahr nicht stark genug, um die Lakers ernsthaft zu gefährden. Lediglich den Denver Nuggets könnte man, wenn die Verletzungsmisere bald ein Ende nimmt, ein Wunder zutrauen. Aber letztendlich sind Odom, Gasol und Artest allesamt gestandene Spieler, die sowohl Unmengen an Talent, als auch reichlich Erfahrung mitbringen. Dazu ein Center wie Andrew Bynum mit All-Star Potential, ein unberechenbarer Derek Fisher und nicht zu vergessen: Der erfolgreichste Coach der NBA Geschichte, Phil Jackson, der als Trainer bereits 10 mal NBA Champion wurde … Wer dieses Team bezwingt, der wird zurecht Meister…

…Womit wir in der Eastern Conference angekommen wären. Denn denkt man zurück an Weihnachten, dann erinnert man sich an fliegende Sitzkissen auf dem Feld des Staples Center, an Mo Williams, LeBron James und Shaquille O’Neal, an die Cleveland Cavaliers, die den Lakers in eigener Halle keine Chance ließen. Diese Cavaliers streiten sich zur Zeit um die Tabellenführung der Eastern Conference mit dem zweiten Team, das die Lakers schlagen kann, den Boston Celtics, meinem persönlichen Favoriten als NBA Champion 2010. Das Team von Doc Rivers ist eines der wohl unberechenbarsten der Liga. Während die Lakers fast jedes Spiel erneut mit Kobe Bryant stehen und auch fallen, ebenso wie die Cavaliers mit LeBron James, so scort bei den Celtics kein Spieler über 20 Punkte im Schnitt, jedoch 6 Spieler zweistellig! Angeführt von ihren 3 Superstars Ray Allen, Kevin Garnett und  Topscorer Paul Pierce und dabei unterstützt von einem überragenden Rajan Rondo, einem soliden Kendrick Perkins und einem, seit dieser Saison auch im Celtics Trikot auflaufenden, Rasheed Wallace von der Bank, sollte dieses Team in einer Best of Seven Serie nur schwer zu schlagen sein.

Ob die Lakers nun in den Finals auf die Celtics oder die Cavaliers treffen, sollte an der zu erwartenden Spannung nicht viel ändern. Boston hat den stärksten Kader der Liga und dass Cleveland in L.A. gewinnen kann, hat man vor nicht allzu langer Zeit deutlich gesehen. Es werden so oder so spannende Finals sein, aus denen durchaus ein Team der Eastern Conference als NBA-Champion hervorgehen kann.

Eisbären Bremerhaven entlassen Rodney Buford

Dienstag, Januar 12th, 2010

Die Eisbären Bremerhaven haben sich überraschend von ihrem US-amerikanischen Flügelspieler Rodney Buford getrennt. Buford bestritt 15 Spiele in der Beko BBL für die Eisbären, bevor er am Heiligabend aufgrund eines Trauerfalls in seiner Familie in die USA reiste. Laut Angaben der Eisbären haben sie bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Informationen über den Verbleib von Rodney und könnten so ein Verhalten, trotz dieser Ausnahmesituation, nicht tolerieren und den anderen Spielern gegenüber rechtfertigen.

Mit Rodney Buford verlieren die Eisbären einen ihrer besten Spieler. 5 Jahre spielte er in der NBA und kam dort immerhin auf einen Karriereschnitt von 6.5 Punkten. In dieser Saison war Buford mit 17.5 Punkten pro Spiel zweitbester Scorer der gesamten BBL und hätte auch am 23. Januar beim Beko BBL All Star Day 2010 auflaufen sollen. Daraus wird nun wohl nichts, wo er steckt, wann und ob er sich überhaupt noch meldet, weiß scheinbar niemand… So müssen die Eisbären ohne ihren Topscorer um den Einzug in Playoffs kämpfen, zur Zeit belegen sie den 6. Platz, haben allerdings nur einen Punkt Vorpsrung auf den neuntplatzierten Mitteldeutschen BC.