Natürlich war es nur ein Spiel von 82 und auch nicht in heimischer Halle, sondern im TD Garden beim vielleicht größten Konkurrenten in der eigenen Conference, den Boston Celtics. Dennoch gab es für die gehypten und hochgejubelten Miami Heat gleich im ersten Spiel der neuen Saison einen herben Dämpfer, 88:80 unterlagen sie dem Team von Doc Rivers.
Nach einem einfachen Durchmarsch der Heat sieht es jedenfalls schon von vorneherein nicht mehr aus. Vorallem eine große Schwäche wurde im gesamten Spiel mehr als offensichtlich, die Point Guard Position. Den Celtics gelang es vor 3 Jahren nach einer ähnlich spektakulären Off-Season, in der Ray Allen und Kevin Garnett an die Ostküste wechselten, NBA Champion zu werden. Allerdings begann grade in dieser Saison der bis dato völlig unterschätzte Rajan Rondo in seine Rolle als junger Aufbauspieler eines mit Weltklassespielern gefüllten Teams hineinzuwachsen und diese mehr als schwierige Aufgabe zu meistern. Inzwischen ist Rondo der Leader des Teams und neben der sehr großen Erfahrung einer der Hauptgründe, warum die Celtics den Miami Heat trotz LeBron James, Dwayne Wade und Chris Bosh überlegen sind. Die Big 3 der Celtics sind individuell denen der Heat klar unterlegen. Pierce, Allen und Garnett besitzen nicht (mehr) die Klasse von Wade, James und Bosh. Allerdings sind die Celtics inzwischen ein Team, haben einen mehr als genialen Aufbauspieler und dazu einiges an Masse unter dem Brett. Und genau deswegen werden die Miami Heat in dieser Zusammensetzung in einer Best-of-Seven Serie gegen den amtierenden Eastern Conference Champion den Kürzeren ziehen. Carlos Arroyo und Mario Chalmers sind nicht in der Lage, dieses Team zu führen, das Resultat: James und Wade verursachen nach den ersten drei Saisonspielen über 10 Ballverluste pro Spiel. Vor den Miami Heat liegen noch viel Arbeit, wollen sie tatsächlich in diesem Jahr schon NBA Champion werden.
Ist es, weil Kobe Bryant seit Juni diesen Jahres einen Ring mehr hat als er, weil er es in seinen bisher 1170 NBA Spielen “nur” auf Platz 5 der All-time Scoring list geschafft hat und auch dort aller Vorraussicht nach noch von Kobe überholt wird oder weil er einfach nicht ohne den ganz großen Rummel leben kann? Shaquille O’Neal, 38 Jahre, 4-facher NBA Champion, einst gefürchtet als dominantester Spieler, den die Liga je gesehen hat, unterschreibt einen 2-Jahres-Vertrag bei den Boston Celtics.
Es wäre vergangene Saison wahrscheinlich das Karriereende seiner Träume gewesen, an der Seite von der neuen Dominanz in Person, LeBron James, gegen die Los Angeles Lakers in die NBA Finals einzuziehen und dort über Kobe Bryant und Phil Jackson zu triumphieren, der fünften Ring mit nach Hause zu nehmen, während Kobe nur 4 hat und alles wäre gut in der Welt des Diesel. Blöd nur, dass auf dem Weg in die NBA Finals 2010 noch die Boston Celtics standen und den Titelträumen von James, Shaq und ganz Cleveland einen Strich durch die Rechnung machten. Und dann muss der stolze Shaq von zuhause mit ansehen, wie diese Celtics auch noch gegen sein ehemaliges Team, die L.A. Lakers, die Finalserie verlieren und Kobe Bryant auf der Pressekonferenz stolz verkündet, er hätte nun “one more than Shaq”…
Aber nimmt das einen 38-jährigen Mann wie Shaquille O’Neal, der sich ja offiziell schon längst mit seinem Rivalen Bryant versöhnt hat, wirklich noch so sehr mit, dass er unbedingt ein bzw. zwei Jahre dranhängen muss? Den Respekt jedes NBA Spielers und wahrscheinlich jedes Basketballers auf diesem Planeten hat er längst sicher, jeder weiß, dass er unstoppable war und die Liga dominiert hat wie kaum ein Anderer. Shaq hat mit den Besten gespielt und gegen die Besten gewonnen. Auch der Rummel um seine Person und das Rampenlicht allgemein würde ihm ohne NBA wohl kaum fehlen, immer wieder spielt er in Filmen mit, dreht seine eigene Serie, lässt hier und da seine Sprüche fallen und übersehen wird der 2,16m Koloss sowieso nicht. Er scheint seine Karriere also wirklich unbedingt mit einem Titel beenden zu wollen und nachdem LeBron James zu den Miami Heat gewechselt ist, kommt Cleveland dafür definitiv nicht mehr in Frage.
Die Boston Celtics, die ohnehin schon das wohl erfahrenste Team der Liga waren, haben sich nun mit Jermaine O’Neal und Shaquille O’Neal zwei weitere Veteranen ins Team geholt, die dieses Jahr den Unterschied ausmachen sollen. Und noch vor wenigen Jahren hätte ein Team bestehend aus Kevin Garnett, Shaq und Jermaine O’Neal definitiv jedes Brett und vermutlich auch jedes Spiel in der NBA beherrscht. Dazu die Vertragsverlängerung von Ray Allen und der ewige Celtic Paul Pierce – Das Team um Coach Doc Rivers kann sich auch in der kommenden Saison sehen lassen und vielleicht reicht es ja für Shaq und sein neues Team, um die übermächtigen Miami Heat auszuschalten und sich für die Finalspleite aus diesem Jahr bei Kobe und den Lakers zu revanchieren.
Andernfalls wird Shaq sich wohl tatsächlich mit vier Meisterschaftsringen “abfinden müssen”, denn allzu lang wird sein Körper auch keine 20 Minuten pro Spiel mehr durchhalten. Irgendwann geht auch die Zeit eines Shaquille O’Neals vorbei und es kommen Spieler wie Dwight Howard, die ihn normalerweise nach Strich und Faden auseinander nehmen und mit ihm den Hallenboden wischen müssten.
Man darf sich auf jeden Fall auf einige heiße Begegnungen in der kommenden Saison freuen, denn auch im Duell mit den Miami Heat trifft Shaquille O’Neal auf 2 seiner stärksten Weggefährten, LeBron James und auch Dwayne Wade, an dessen Seite er sich 2006 seine vierte NBA Championship sicherte.
Nach einer für diesen Kader katastrophalen zweiten Saisonhälfte und dem enttäuschenden vierten Platz in der Eastern Conference, melden sich die Boston Celtics in den Playoffs zurück. In der zweiten Runde bekamen das zunächst LeBron James und seine Cavs zu spüren, die 2 Heimspiele in der Serie an die Celtics abgeben und sich letztendlich 2:4 geschlagen geben mussten. Und nun in den Conference Finals stehen sich mal wieder die Celtics und die Orlando Magic gegenüber, Heimvorteil dank der besseren Saisonbilanz für Orlando.
Doch wie aus dem Nichts fangen die Celtics wieder an Basketball zu spielen, wie ein NBA Champion. Rajan Rondo hat sich zum vielleicht besten Point Guard der NBA entwickelt, Paul Pierce und Ray Allen treffen die wichtigen Würfe und die Big Men der Celtics sind zumindest ansatzweise in der Lage, Dwight Howard zu stoppen. Resultat nach den ersten beiden Spielen in Orlando: 2 Auswärtssiege für Boston, die Conference Finals scheinen entschieden, wenn nicht noch ein Wunder geschieht. Spiel 3 und 4 finden im TD Garden in Boston statt, wo den bis hierher so erfolgreichen Magics dann selbst ein Sweep, also eine 0:4 Niederlage, droht.
Was für ein Spiel. Da ist das vielleicht schlechteste NBA Team aller Zeiten, die New Jersey Nets, zu Gast beim Titelkandidat, den Boston Celtics. Die Saison geht dem Ende entgegen und die Nets haben ganze 5 Spiele gewonnen und 52 verloren und wer geht als Sieger vom Feld? Die Nets, was für ein Witz! Und bereits 2 Tage zuvor verloren die Celtics mit 20 Punkten ihr Heimspiel gegen die Cleveland Cavaliers.
Was ist mit den Boston Celtics passiert, die vor kurzem noch mein Favorit als NBA-Champion 2010 waren? Sie haben immer noch einen der besten Kader der NBA, vielleicht sogar den Besten. Ohne Ende Scorer, wie Paul Pierce, Kevin Garnett oder Ray Allen, die ein Spiel mal eben im Alleingang entscheiden können und dazu sehr erfahren sind. Rasheed Wallace, Rajan Rondo – beides klasse Spieler, die bereits All-Stars waren. Kendrick Perkins spielt eine solide Saison unter dem Korb und von der Bank kommen Spieler wie Marquis Daniels, Tony Allen, Slam Dunk Champion Nate Robinson oder eben Rasheed Wallace. Wie kann so ein Team überhaupt verlieren? Und dann auch noch zu Hause gegen eine frustrierte Mannschaft voll Spielern, deren Namen mal grade ihr eigener Coach weiß.
Die Bilanz der Celtics ist momentan mit 36-21 natürlich nicht schlecht, aber zur Zeit würde es nur für den vierten Platz in der Eastern Conference reichen, der ihren 3 größten Konkurrenten, Atlanta, Orlando und Cleveland Heimrecht im siebten Spiel einer Playoff-Serie geben würde.
Woran liegt es nun, dass ein Team mit sehr vielen guten Scorern nicht an der Ligaspitze steht? An der Defense sollte man denken… Doch falsch gedacht, denn die Celtics sind das beste Defense Team der NBA, kein Team kassiert weniger Punkte pro Spiel als Boston. Es gibt nur einen Unterschied zwischen den Boston Celtics im Vergleich zu den anderen Top Teams der Liga, vorallem denen der Eastern Conference: Dwight Howard, Al Horford und Shaquille O’Neal – die Center! Kendrick Perkins spielt zwar solide, kann allerdings mit keinem dieser 3 All-Stars mithalten. Dadurch ist das Spiel der Celtics sehr auf die Außenspieler fixiert und selbst Garnett bringt den Ball viel seltener ans Brett, als noch vor einiger Zeit. Daher haben die Celtics im Offense meist nur die Option schiessen oder zum Korb ziehen, ein Inside Game mit dem Center gibt es fast nie und wird es vorallem nicht in einem Playoff Duell mit eben Howard, Horford oder Shaq geben, da diese auch noch extrem gute Verteidiger sind. Die Trading Deadline ist abgelaufen und die Celtics haben sich entschlossen, sich lediglich mit dem 1,75m großen Nate Robinson zu verstärken. Nicht grade das Monster, das gegen Shaq und Superman die Bretter abräumt…
Neben dem Slam Dunk Contest, den erneut Nate Robinson gewinnen konnte, hatte das NBA All-Star Weekend letzte Nacht zum Glück auch noch andere Events zu bieten.
Im 3 Point Shootout konnte sich Paul Pierce im Finale mit 20 Punkten gegen Chauncey Billups und Stephen Curry durchsetzen und seine miserable Leistung beim 3 Punkte Contest vor einigen Jahren, wie angekündigt, wieder gut machen.
In der Skills Challenge kam es zum erwarteten Finale zwischen 2 der wohl besten Point Guards der NBA, Steve Nash und Deron Williams. In knapp 30 Sekunden absolvierte Nash den Parkour im Finale fehlerfrei und gewann dadurch mit großen Vorsprung vor Williams.
Im Finale des Shooting Stars Contest standen sich das Team Texas um Dirk Nowitzki, Kenny Smith und Becky Hammon und das Team Los Angeles um Pau Gasol, Brent Barry und Marie Ferdinand-Harris gegenüber. Vor heimischem Publikum konnte sich Dirk Nowitzki mit seinem Team Texas gegen L.A. durchsetzen.
Den H-O-R-S-E Wettbewerb gewann erneut All-Star Kevin Durant. In einem packenden Duell mit Celtics Guard Rajan Rondo, in dem beide einen Dreier nach dem Anderen trafen, war Rondo schließlich der erste, der daneben warf und somit das die Niederlage bedeutende “E” erhielt.
Heute Nacht kommt es nun noch zum Höhepunkt des All-Star Weekends, dem NBA All-Star Game.
Nun stehen sie endgültig fest: Die 6 Teilnehmer, die am All-Star Weekend in 7 Tagen beim 3 Point Shootout gegeneinander antreten werden.
Neben Channing Frye (Phoenix Suns) und natürlich Titelverteidiger Daequan Cook von den Miami Heat werden außerdem dabei sein:
Paul Pierce, Boston Celtics Stephen Curry, Golden State Warriors Danilo Gallinari, New York Knicks Chauncey Billups, Denver Nuggets
Billups und Pierce werden somit sowohl am Samstag beim 3-Point Shootout, als auch am Sonntag beim All-Star Game in Dallas auf dem Parkett stehen. Doppelt anstrengen muss sich auch Gerald Wallace von den Charlotte Bobcats. “Crash” wurde in diesem Jahr nicht nur zum ersten Mal ins All-Star Team bestimmt, sondern nimmt auch noch am Slam Dunk Contest teil. Der genaue Ablauf des 3 Point Shootout und des Slam Dunk Contest wird in der Rubrik All-Star Weekend erklärt.
Wenn es in dieser Saison einen NBA Spieler gibt, der sich wirklich auffällig verändert, dann ist das Channing Frye von den Phoenix Suns. Der 2,11m große Center kam vor der laufenden Saison von den Portland Trail Blazers, nachdem sein Vertrag dort ausgelaufen war. Frye spielte vergangene Saison bloß 11 Minuten pro Spiel und konnte kaum überzeugen. In Phoenix ist er nun zum Starter geworden und inzwischen einer der wichtigsten Helfer von Steve Nash und Amare Stoudamire, den beiden All-Stars in Reihen der Suns. Nur was ist auf einmal passiert? Was erwartet man von einem Center wie Frye? Rebounds, Rebounds, Rebounds, Blocks und einfache Punkte am Brett? Das macht Amare Stoudamire bereits in Phoenix. Und daher hat Channing Frye aus dem Nichts begonnen, Dreier ohne Ende zu ballern UND zu treffen. Trainiert hat er dafür scheinbar schon seit Jahren. Weit mehr als 100 Dreier hat er in dieser Saison bereits versenkt, in der gesamten NBA treffen nur Danilo Gallinari und Aaron Brooks häufiger von jenseits der 3-Punkte Linie. Dazu eine Quote von über 42% und das von einem 2,11m langen Mann. Es gibt außer Dirk Nowitzki wohl kaum einen Spieler dieser Größe, der auch nur annähernd so gut werfen kann, wie Channing Frye.
Daher wird er auch völlig zurecht am diesjährigen 3 Point Shootout beim All-Star Weekend in Dallas teilnehmen und veruschen, sich gegen 7 weitere Shooter durchzusetzen. Frye ist seit langer Zeit der erste Center, der beim 3 Point Shootout antritt und er wäre der erste Center in der NBA Geschichte, der diesen Wettbewerb gewinnt. Aufnehmen muss er es unter Umständen auch mit dem Kapitän und All-Star der Boston Celtics, Paul Pierce. Dieser kündigte an, nach seinem katastrophalen Auftritt beim 3 Punkte Wettbewerb vor einigen Jahren, sich in diesem Jahr revangieren zu wollen. Alle endgültigen Teilnehmer werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben.
Kobe Bryant und seine Los Angeles Lakers waren vergangene Nacht zu Gast bei ihren Erzrivalen, den Boston Celtics. Kein Team stellt in diesem Jahr so viele All-Stars wie Boston. Mit Kevin Garnett, Paul Pierce und Rajan Rondo sind insgesamt 3 Celtics beim diesjährigen All-Star Game dabei. Auf Seiten der Lakers ist natürlich Kobe Bryant vertreten, sowie Shannon Brown, der am All-Star Saturday beim Slam Dunk Contest antreten wird.
Im gestrigen Duell zwischen den Lakers und den Celtics ging es gewohnt hitzig und hart zur Sache, schon vor dem Tipp-Off war klar, wie viel dieses Duell beiden Teams bedeutet. Zuerst legten sich Paul Pierce und Ron Artest miteinander an, später holten sich dann Rasheed Wallace und Pau Gasol ein Technisches Foul ab.
Rajan Rondo führte seine Celtics an, war mit 21 Punkten Topscorer und verteilte 12 Assists. Kobe Bryant erwischte zwar keinen wirklich guten Tag und kam auf insgesamt nur 19 Punkte, allerdings traf er, wie sollte es auch anders sein, den Gamewinner zum 90:89 für seine Lakers.
Während die L.A. Lakers durch diesen Sieg ihren Vorsprung in der Western Conference weiter ausbauen, fallen die Celtics inzwischen auf den vierten Platz in der Eastern Conference zurück und liegen schon 7 Spiele hinter den führenden Cleveland Cavaliers. Ein erneutes Aufeinandertreffen der Celtics und Lakers in den NBA Finals wird daher immer unwahrscheinlicher.
Was ist nur mit den Boston Celtics los? In der ersten Saisonhälfte mussten Sie immer wieder ohne Stars wie Kevin Garnett auskommen, Rajan Rondo spielte sich dafür in der Zeit zum All-Star und die Celtics waren zusammen mit den Cleveland Cavaliers an der Spitze der Eastern Conference. Vor einigen Wochen noch waren sie mein absoluter Favorit als NBA Champion 2010. Und nun, wo sie endlich wieder vollzählig sind, mit einem Kader von dem viele Teams nur träumen dürfen, da verlieren Sie ein wichtiges Spiel nach dem anderen und liegen inzwischen bereits 6 Siege hinter dem Tabellenführer der Eastern Conference, den Cavs.
Vergangene Nacht waren die Celtics zu Gast bei ihrem diesjährigen Angstgegner, den Atlanta Hawks. Und es schien, als müsste All-Star Paul Pierce allein gegen alle Hawks antreten. 35 Punkte erzielte Pierce, Ray Allen kam auf 9, Rajan Rondo und Rasheed Wallace auf grade einmal 6 Punkte. Die Atlanta Hawks scheinen dabei im Gegensatz zu den Celtics immer stärker zu werden, auch sie haben mit Al Horford und Joe Johnson zwei Spieler in ihren Reihen, die beim diesjährigen All-Star Game dabei sind. Und eben dieser Joe Johnson schoss in der entscheidenden Phase des Spiel sämtliche Lichter in der Phillips Arena aus. 16 seiner 27 Punkte erzielte er im letzten Viertel, unterstützt wurde er dabei vom wohl besten 6th man der NBA, Jamal Crawford, der 28 Punkte von der Bank brachte, darunter ein spektakulärer Buzzer Beater von der Mittellinie.
Durch diesen Sieg steht es im direkten Duell zwischen den Hawks und den Celtics 4-0 für Atlanta. Wenn das mal kein klares Zeichen dafür ist, wer eine Best-of-Seven Serie in den Playoffs gewinnen kann, vorallem da die Hawks durch die direkten Siege nun in der Tabelle an den Celtics vorbeigezogen sind und im Aufeinandertreffen in den Playoffs im entscheidenden siebten Spiel Heimrecht hätten…
Nachdem vergangene Woche bereits die von den Fans aus aller Welt gewählten Starter im diesjährigen All-Star Game in Dallas bekannt gegeben worden waren, veröffentlichte die NBA gestern den kompletten Kader der Western All-Stars und der Eastern All-Stars. Jedes der beiden Teams besteht aus 12 Spielern, die Starting 5 bestimmten, wie bereits erwähnt, die Fans und die restlichen 7 Spieler wurden von den Coaches der 30 NBA-Teams gewählt.
Der komplette Kader des NBA All-Star Game 2010:
Eastern Conference All-Stars
Allen Iverson, Philadelphia 76ers
Dwayne Wade, Miami Heat
LeBron James, Cleveland Cavaliers
Kevin Garnett, Boston Celtics
Dwight Howard, Orlando Magics
Rajan Rondo, Boston Celtics
Paul Pierce, Boston Celtics
Derrick Rose, Chicago Bulls
Joe Johnson, Atlanta Hawks
Gerald Wallace, Charlotte Bobcats
Chris Bosh, Toronto Raptors
Al Horford, Atlanta Hawks
Western Conference All-Stars
Steve Nash, Phoenix Suns
Kobe Bryant, Los Angeles Lakers
Carmelo Anthony, Denver Nuggets
Tim Duncan, San Antonio Spurs
Amare Stoudamire, Phoenix Suns
Chris Paul, New Orleans Hornets
Deron Williams, Utah Jazz
Brandon Roy, Portland Trail Blazers
Kevin Durant, Oklahoma City Thunder
Dirk Nowitzki, Dallas Mavericks
Zach Randolph, Memphis Grizzlies
Pau Gasol, Los Angeles Lakers
Gleich 7 Spieler sind dieses Jahr zum ersten Mal beim All-Star Game dabei. Derrick Rose, Gerald Wallace, Al Horford und völlig zurecht auch Rajan Rondo sind im Osten neu dabei, Zach Randolph, Kevin Durant und Deron Williams im Westen.
Logischerweise müssen dafür auch einige bisherige All-Stars auf eine Nominierung verzichten. So werden in diesem Jahr z.B. Shaquille O’Neal oder auch Vince Carter überraschenderweise leider nicht mit dabei sein.
Gecoacht werden die Teams von den Trainern, deren Team am 31. Januar die jeweilige Conference anführt, also höchstwahrscheinlich Mike Brown von den Cleveland Cavaliers und Phil Jackson von den Los Angeles Lakers.