Posts mit Schlüsselwort ‘NBA Champion 2010’

Lakers NBA Champion 2010

Freitag, Juni 18th, 2010

Nach einem 3:2 Rückstand in den NBA Finals haben die L.A. Lakers es letzte Nacht doch geschafft, die Best-of-Seven Serie zu drehen und 4:3 zu gewinnen. Mit einem 83:79 Sieg über die Boston Celtics holten sich die Lakers in Spiel 7 den zweiten Meistertitel in Folge und den 16. insgesamt. Damit fehlt den Lakers nur noch ein Titel, um mit dem Rekordmeister – den Boston Celtics – gleichzuziehen.

In Spiel 7 war es vor allem die Dominanz unter den Brettern, die den Lakers trotz grausamer Wurfquote genug Chancen gab, das Spiel letztendlich doch noch zu gewinnen. Angeführt von Pau Gasol griffen sich die Lakers insgesamt 23 Offensivrebounds, das direkte Duell zwischen Gasol und Garnett gewann mal wieder der Spanier. KG holte sich magere 3 Rebounds und hat es zu keiner Zeit geschafft, Pau Gasol zu kontrollieren (19 Punkte, 18 Rebounds). Ärgerlich, dass auf Seiten der Celtics an so einem Tag auch noch Starting Center Kendrick Perkins ausfiel, nachdem er sich in Spiel 6 am Knie verletzt hatte.

Kobe Bryant erwischte zwar mit 6 von 24 Feldwürfen und 0 von 6 Dreiern einen eher katastrophalen Abend, erzielte aber schließlich noch 23 Punkte und 15 Rebounds und wurde natürlich auch Finals MVP. Für Kobe ist es sein insgesamt fünfter Championship Ring und damit nun auch endlich “one more than Shaq”…

Während die Lakers jetzt in Ruhe feiern können und Kobe seinen Vertrag eh schon vorzeitig verlängert hat, beginnt eine der wohl spannendsten Offseasons seit Langem. Spieler wie Dwayne Wade, Chris Bosh oder Amare Stoudamire sind in diesem Sommer Free Agents, also ohne Vertrag, und können daher von jedem Team verpflichtet werden, das genügend Platz unter seinem Salary Cap hat. Im Mittelpunkt der Offseason 2010 steht allerdings LeBron James, dessen Vertrag ebenfalls ausgelaufen ist und der sich eventuell auch auf die Suche nach einem neuen Team machen wird.

Großer Gewinner der Offseason könnten die Oklahoma City Thunder werden. Zwar werden LeBron oder Wade wohl kaum nach Oklahoma wechseln, aber deren Schwächen liegen ja sowieso auf der Center Position. Wer ganz nach oben will, kann nicht einen Nenad Krstic zum Tip-Off schicken. Sollte es dem Management der Thunder gelingen, Amare Stoudamire oder Chris Bosh unter Vertrag zu nehmen, gehören sie in der nächsten Saison ohne Frage zu den besten Teams der Liga.

Es bleibt diesen Sommer auf jeden Fall auch ohne Ball spannend in der NBA. In ca. einer Woche findet zunächst die NBA Draft statt.

Lakers vor den Playoffs am Tiefpunkt

Donnerstag, April 1st, 2010

Das vielleicht beste Team der NBA, die Los Angeles Lakers, sind nur wenige Spiele vor Beginn der Playoffs in einer kleinen Krise. Das Team um Kobe Bryant, das eigentlich NBA-Champion 2010 werden muss, verlor nun sogar zuhause gegen die New Orleans Hornets, die weit entfert von einer Playoffteilnahme sind. Wenige Tage zuvor gab es eine Klatsche bei den Oklahoma City Thunder, zwischenzeitlich stand es 80:47 für Kevin Durant & Co., während Kobe nur noch kopfschüttelnd über seine 9 Turnover haderte. Und auch vergangene Nacht setzte es eine deutliche Niederlage bei den Atlanta Hawks.

Der Westen ist allerdings so stark besetzt, dass die Lakers von der ersten Playoff-Runde an 100% geben müssen.Der erste Platz in der Western Conference ist ihnen zwar kaum mehr zu nehmen, allerdings können die L.A. Lakers mit so einer Leistung auch sofort in der ersten Runde rausfliegen, in der entweder die Portland Trail Blazers, die San Antonio Spurs oder eben die OKC Thunder hochmotiviert darauf warten, die großen Lakers auszuschalten. 9 Turnover bei 11 Punkten und einer katastrophalen Wurfquote darf einem Kobe Bryant, der der beste Basketballer der Welt sein will, nicht passieren, schon gar nicht in dieser Phase. Dadurch, dass die Lakers Basketball nicht als Team spielen und eine der schlechtesten Assist-Quoten der Liga haben, ist es natürlich umso schlimmer, wenn die Einzelspieler wie Kobe einen schlechten Tag erwischen.

Vorallem müssen Phil Jackson und sein Trainerstab nun die Stimmung im Team retten, denn grade mit Spielern wie Kobe, Ron Artest oder Lamar Odom kann diese sehr schnell kippen, was die Lakers-Saison schneller beenden könnte, als man denken mag.

Mavs on fire!

Sonntag, März 7th, 2010

Vergangene Nacht mussten auch die Chicago Bulls in ihrem United Center erkennen, dass die Dallas Mavericks zur Zeit wohl niemand aufhalten kann. 122:116 gewannen die Mavs ihr 11. Spiel in Folge, wodurch sie ihren zweiten Platz in der Western Conference weiter verteidigen und auf 3 Spiele an die einst in weite Ferne gerückten Los Angeles Lakers herankommen.

Seit dem Trade, der vor einigen Wochen Brendan Haywood und Caron Butler zu den Mavs gebracht hat, sind diese nicht mehr zu stoppen. Aber liegt es wirklich nur an diesem Trade? Denn die 11 Siege waren nicht irgendwelche Teams, sondern unter Anderem gegen die Lakers, die Phoenix Suns, in Orlando oder Atlanta – alles Top Teams, mit denen es ein Wiedersehen in den Playoffs geben könnte.

Mit Butler haben die Mavs eine gefährliche Option mehr im Offense und gleichzeitig einen guten Verteidiger bekommen. Haywood unterstützt Erick Dampier beim Abräumen der Bretter und Rodrigue Beaubois spielt sich langsam in den Vordergrund. Der 1.83m kleine Rookie steht plötzlich in der Starting Five, blockt in der Defense Spieler wie Brad Miller, die gefühlte 5 Köpfe größer sind als er und erzielt dazu in den letzten 3 Spielen 21 Punkte im Schnitt. Und sonst gibt es da ja immer noch All-Stars wie Dirk Nowitzki, Jason Kidd, Shawn Marion oder den Best 6th Man der vergangenen Saison, Jason Terry.

Der Kader der Dallas Mavericks ist so stark geworden, dass sie den Denver Nuggets und Los Angeles Lakers im Westen durchaus Konkurrenz machen können. Die Defense der Mavs hat sich so verbessert, dass sie nichtmal mehr 100 Punkte pro Spiel kassieren und vielleicht werden Dirk Nowitzkis Titelträume in diesem Jahr ja doch noch wahr und die Mavs werden mit Butler und Haywood tatsächlich NBA Champion 2010.

Der Absturz der Boston Celtics

Dienstag, März 2nd, 2010

Was für ein Spiel. Da ist das vielleicht schlechteste NBA Team aller Zeiten, die New Jersey Nets, zu Gast beim Titelkandidat, den Boston Celtics. Die Saison geht dem Ende entgegen und die Nets haben ganze 5 Spiele gewonnen und 52 verloren und wer geht als Sieger vom Feld? Die Nets, was für ein Witz! Und bereits 2 Tage zuvor verloren die Celtics mit 20 Punkten ihr Heimspiel gegen die Cleveland Cavaliers.

Was ist mit den Boston Celtics passiert, die vor kurzem noch mein Favorit als NBA-Champion 2010 waren? Sie haben immer noch einen der besten Kader der NBA, vielleicht sogar den Besten. Ohne Ende Scorer, wie Paul Pierce, Kevin Garnett oder Ray Allen, die ein Spiel mal eben im Alleingang entscheiden können und dazu sehr erfahren sind. Rasheed Wallace, Rajan Rondo – beides klasse Spieler, die bereits All-Stars waren. Kendrick Perkins spielt eine solide Saison unter dem Korb und von der Bank kommen Spieler wie Marquis Daniels, Tony Allen, Slam Dunk Champion Nate Robinson oder eben Rasheed Wallace. Wie kann so ein Team überhaupt verlieren? Und dann auch noch zu Hause gegen eine frustrierte Mannschaft voll Spielern, deren Namen mal grade ihr eigener Coach weiß.

Die Bilanz der Celtics ist momentan mit 36-21 natürlich nicht schlecht, aber zur Zeit würde es nur für den vierten Platz in der Eastern Conference reichen, der ihren 3 größten Konkurrenten, Atlanta, Orlando und Cleveland Heimrecht im siebten Spiel einer Playoff-Serie geben würde.

Woran liegt es nun, dass ein Team mit sehr vielen guten Scorern nicht an der Ligaspitze steht? An der Defense sollte man denken… Doch falsch gedacht, denn die Celtics sind das beste Defense Team der NBA, kein Team kassiert weniger Punkte pro Spiel als Boston. Es gibt nur einen Unterschied zwischen den Boston Celtics im Vergleich zu den anderen Top Teams der Liga, vorallem denen der Eastern Conference: Dwight Howard, Al Horford und Shaquille O’Neal – die Center! Kendrick Perkins spielt zwar solide, kann allerdings mit keinem dieser 3 All-Stars mithalten. Dadurch ist das Spiel der Celtics sehr auf die Außenspieler fixiert und selbst Garnett bringt den Ball viel seltener ans Brett, als noch vor einiger Zeit. Daher haben die Celtics im Offense meist nur die Option schiessen oder zum Korb ziehen, ein Inside Game mit dem Center gibt es fast nie und wird es vorallem nicht in einem Playoff Duell mit eben Howard, Horford oder Shaq geben, da diese auch noch extrem gute Verteidiger sind. Die Trading Deadline ist abgelaufen und die Celtics haben sich entschlossen, sich lediglich mit dem 1,75m großen Nate Robinson zu verstärken. Nicht grade das Monster, das gegen Shaq und Superman die Bretter abräumt…

Trading Deadling

Donnerstag, Februar 18th, 2010

Heute Nacht wird mit der Trading Deadline in der NBA die Sperre für weitere Spielerwechsel bis zum Saisonende in Kraft treten. Die letzten Deals müssen also in den nächsten Stunden abgeschlossen werden. Gerade noch rechtzeitig haben sich auch die Cleveland Cavaliers für die NBA Playoffs verstärkt. Nicht wie spekuliert ist es Amare Stoudamire von den Phoenix Suns, sondern Antawn Jamison von den Washington Wizards, der in einem 3-Team-Trade zu den Cavs wechselt.

Cleveland erhält dabei Antawn Jamison und Sebastian Telfair, Washington bekommt Al Thornton und Zydrunas Ilgauskas und der erst vor 2 Tagen nach Washington getradete Drew Gooden wechselt zu den Los Angeles Clippers.

Während es den Wizards weiterhin um finanzielle Aspekte geht, versuchen die Cavaliers nun endgültig das beste Team der NBA zu werden. Mit Jamison kommt ein mehrfacher All-Star nach Cleveland, um LeBron und Shaq auf dem Weg zum NBA Champion 2010 zu unterstützen. In der bisherigen Saison konnte Jamison 20.5 Punkte und 8.8 Rebounds pro Spiel erzielen und gehört definitiv zu den gefährlichsten Spielern der NBA. Zwar hätten die Cavaliers offensichtlich überhaupt nichts ändern müssen, denn sie haben 13 Spiele in Folge gewonnen und die beste Bilanz der ganzen Liga, doch scheinen sie dadurch noch stärker, als zuvor. Ob Zydrunas Ilgauskas in manchen Situationen trotzdem fehlen wird, bleibt abzuwarten. Shaquille O’Neal kann jedenfalls keine 48 Minuten mehr durchspielen…

Marcus Camby zu den Portland Trail Blazers – Amare Stoudamire nach Cleveland?

Dienstag, Februar 16th, 2010

Zwei weitere NBA-Teams einigten sich kurz vor der am Donnerstag eintretenden Trading Deadline auf einen Trade: Der zweitbeste Rebounder der Liga, Marcus Camby, wechselt im Tausch für Steve Blake und Travis Outlaw von den Los Angeles Clippers zu den Portland Trail Blazers.

Die vom Verletzungspech verfolgten Blazers müssen die gesamte Saison auf ihre beiden Center Greg Oden und Joel Przybilla verzichten, auch All-Star Brandon Roy fehlt bereits seit Januar. Doch trotz der Verletzungsmisere belegen die Trailblazers zur Zeit immer noch den 8. Platz in der Western Conference, der die Teilnahme an den NBA Playoffs bedeuten würde. Mit ihrem neuen Center Marcus Camby haben sie ihre Chancen darauf wohl sicher erhöht, denn auf der Point Guard Position sind die Blazers mit Andre Miller und Jerryd Bayless hervorragend besetzt, wodurch Steve Blakes Abgang kaum auffallen sollte. Travis Outlaw konnte, ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen, bisher auch nur 11 Spiele in dieser Saison bestreiten. Dafür erhalten die Trailblazers den nach Dwight Howard wohl besten Rebounder und Shotblocker der NBA.

Die L.A. Clippers hingegen räumen aufgrund der in weite Ferne gerückten Playoffs Platz in ihrem Salary Cap, um in der Off-Season weitere Free Agents unter Vertrag nehmen zu können.

Auch der immer wieder in Trade Gerüchten auftauchende Amare Stoudamire könnte noch vor Donnerstag seinen Verein wechseln. Angeblich steht ein Deal mit den Cleveland Cavaliers bevor, der beispielsweise Zydrunas Ilgauskas und J.J. Hickson im Tausch für Amare nach Phoenix bringen würde. Sollte dieser Trade tatsächlich stattfinden, braucht man sich über den NBA-Champion 2010 wahrscheinlich nicht mehr unterhalten. LeBron James und Amare Stoudamire in einem Team, dazu Spieler wie Shaquille O’Neal oder Mo Williams, das sieht nahezu unschlagbar aus. Allerdings scheinen die Cavs das zur Zeit auch ohne diesen Trade zu sein. Ihre aktuelle Siegesserie hält bereits seit 13 Spielen an, warum also sollte die Vereinsführung eingreifen? Bis zur Trading Deadline am Donnerstag werden wir mehr erfahren…

Boston Celtics verlieren nächstes Topspiel

Samstag, Januar 30th, 2010

Was ist nur mit den Boston Celtics los? In der ersten Saisonhälfte mussten Sie immer wieder ohne Stars wie Kevin Garnett auskommen, Rajan Rondo spielte sich dafür in der Zeit zum All-Star und die Celtics waren zusammen mit den Cleveland Cavaliers an der Spitze der Eastern Conference. Vor einigen Wochen noch waren sie mein absoluter Favorit als NBA Champion 2010. Und nun, wo sie endlich wieder vollzählig sind, mit einem Kader von dem viele Teams nur träumen dürfen, da verlieren Sie ein wichtiges Spiel nach dem anderen und liegen inzwischen bereits 6 Siege hinter dem Tabellenführer der Eastern Conference, den Cavs.

Vergangene Nacht waren die Celtics zu Gast bei ihrem diesjährigen Angstgegner, den Atlanta Hawks. Und es schien, als müsste All-Star Paul Pierce allein gegen alle Hawks antreten. 35 Punkte erzielte Pierce, Ray Allen kam auf 9, Rajan Rondo und Rasheed Wallace auf grade einmal 6 Punkte. Die Atlanta Hawks scheinen dabei im Gegensatz zu den Celtics immer stärker zu werden, auch sie haben mit Al Horford und Joe Johnson zwei Spieler in ihren Reihen, die beim diesjährigen All-Star Game dabei sind. Und eben dieser Joe Johnson schoss in der entscheidenden Phase des Spiel sämtliche Lichter in der Phillips Arena aus. 16 seiner 27 Punkte erzielte er im letzten Viertel, unterstützt wurde er dabei vom wohl besten 6th man der NBA, Jamal Crawford, der 28 Punkte von der Bank brachte, darunter ein spektakulärer Buzzer Beater von der Mittellinie.

Durch diesen Sieg steht es im direkten Duell zwischen den Hawks und den Celtics 4-0 für Atlanta. Wenn das mal kein klares Zeichen dafür ist, wer eine Best-of-Seven Serie in den Playoffs gewinnen kann, vorallem da die Hawks durch die direkten Siege nun in der Tabelle an den Celtics vorbeigezogen sind und im Aufeinandertreffen in den Playoffs im entscheidenden siebten Spiel Heimrecht hätten…

NBA Champion 2010

Donnerstag, Januar 14th, 2010

Die Cleveland Cavaliers, Tabellenführer der Eastern Conference, reisen heute Nacht nach Salt Lake City zum Auswärtsspiel gegen die Utah Jazz, um dort ihr 41. Spiel dieser Saison zu absolvieren. 82 Spiele hat die reguläre Saison, heißt, es ist Halbzeit in der NBA. Zeit, zu überprüfen, was alles passiert ist in der ersten Saisonhälfte, was noch passieren kann und – vor allem – wer am Ende die Meisterschaft holt und NBA-Champion 2010 wird.

Beginnen wir in der Western Conference, denn dort ist es alles ganz simpel. Obwohl ihnen immer noch ein richtiger Point Guard fehlt, führt kein Weg an den Los Angeles Lakers vorbei. Die zweitplatzierten Dallas Mavericks liegen bereits 4 Spiele zurück und werden trotz einer wirklich guten Saison nicht in der Lage sein, Kobe und seine Lakers in einer Best of 7 Serie zu bezwingen. Auch die San Antonio Spurs und die Phoenix Suns sind in diesem Jahr nicht stark genug, um die Lakers ernsthaft zu gefährden. Lediglich den Denver Nuggets könnte man, wenn die Verletzungsmisere bald ein Ende nimmt, ein Wunder zutrauen. Aber letztendlich sind Odom, Gasol und Artest allesamt gestandene Spieler, die sowohl Unmengen an Talent, als auch reichlich Erfahrung mitbringen. Dazu ein Center wie Andrew Bynum mit All-Star Potential, ein unberechenbarer Derek Fisher und nicht zu vergessen: Der erfolgreichste Coach der NBA Geschichte, Phil Jackson, der als Trainer bereits 10 mal NBA Champion wurde … Wer dieses Team bezwingt, der wird zurecht Meister…

…Womit wir in der Eastern Conference angekommen wären. Denn denkt man zurück an Weihnachten, dann erinnert man sich an fliegende Sitzkissen auf dem Feld des Staples Center, an Mo Williams, LeBron James und Shaquille O’Neal, an die Cleveland Cavaliers, die den Lakers in eigener Halle keine Chance ließen. Diese Cavaliers streiten sich zur Zeit um die Tabellenführung der Eastern Conference mit dem zweiten Team, das die Lakers schlagen kann, den Boston Celtics, meinem persönlichen Favoriten als NBA Champion 2010. Das Team von Doc Rivers ist eines der wohl unberechenbarsten der Liga. Während die Lakers fast jedes Spiel erneut mit Kobe Bryant stehen und auch fallen, ebenso wie die Cavaliers mit LeBron James, so scort bei den Celtics kein Spieler über 20 Punkte im Schnitt, jedoch 6 Spieler zweistellig! Angeführt von ihren 3 Superstars Ray Allen, Kevin Garnett und  Topscorer Paul Pierce und dabei unterstützt von einem überragenden Rajan Rondo, einem soliden Kendrick Perkins und einem, seit dieser Saison auch im Celtics Trikot auflaufenden, Rasheed Wallace von der Bank, sollte dieses Team in einer Best of Seven Serie nur schwer zu schlagen sein.

Ob die Lakers nun in den Finals auf die Celtics oder die Cavaliers treffen, sollte an der zu erwartenden Spannung nicht viel ändern. Boston hat den stärksten Kader der Liga und dass Cleveland in L.A. gewinnen kann, hat man vor nicht allzu langer Zeit deutlich gesehen. Es werden so oder so spannende Finals sein, aus denen durchaus ein Team der Eastern Conference als NBA-Champion hervorgehen kann.