Posts mit Schlüsselwort ‘Kevin Durant’

NBA Lockout zieht Spieler nach Europa

Mittwoch, November 16th, 2011

Schon seit einigen Monaten tut sich nichts mehr in der NBA, Grund dafür ist der Lockout. Wie in amerikanischen Profiligen üblich, existiert auch in der NBA ein Tarifvertrag, der einige Jahre seine Gültigkeit besitzt und anschließend verlängert werden muss. Der letzte Tarifvertrag lief zum 1. Juli diesen Jahres aus und die Besitzer konnten sich bis heute nicht über einen neuen Vertrag mit der Spielergewerkschaft einigen. Einzelne Spieler klagen inzwischen schon gegen die NBA, ihre ausgebliebenen Gehälter und die Verwehrung, ihre Arbeit zu verrichten. Für Spieler und Fans eine Katastrophe und auch die NBA büßt einiges an Millionen und Image ein.

Den Spielern ist es während des Lockouts verboten, Verhandlungen mit dem eigenen oder anderen Vereinen zu führen. Selbst die Traininsanlagen dürfen offiziell nicht betreten werden. Zahlreiche Spieler sind daher schon nach Europa, Südamerika oder China “geflüchtet”, einige besitzen eine Ausstiegsklausel, falls eine Einigung im Tarifstreit erzielt wird, andere hingegen haben der NBA komplett den Rücken gekehrt. Tony Parker kehrt beispielsweise nach Frankreich zurück und Deron Williams wird in Istanbul spielen. Europäische Topclubs wie der FC Barcelona lecken sich die Finger nach den amerikanischen Superstars. Kobe Bryant steht in Verhandlungen mit einem italienischen Erstligisten und sogar im deutschen Bayreuth bahnt sich ein ungeahntes Spektakel an. Obwohl die deutsche Basketballbundesliga nicht zu den stärksten Europas gehört und Spanien oder die Türkei daher wesentlich attraktiver für NBA Stars sind, steht der Bayreuther BBC laut Trainingsworld in Verhandlungen mit NBA Topscorer Kevin Durant. Durant führte seine Oklahoma City Thunder in der vergangenen Saison mit sensationellen Leistungen in die Playoffs und erzielte im Schnitt die meisten Punkte aller NBA Akteure. Die Verpflichtung des 2,06m großen Small Forwards wäre eine Sensation für den BBC Bayreuth und die gesamte BBL. Bayreuth hat bereits 7 amerikanische Spieler im Kader, belegt momentan dennoch nur den 13. Platz. Mit Kevin Durant, der in der BBL dank seiner überragenden Athletik und gutem Ballhandling im Prinzip jede Position spielen könnte, wären die Bayreuther plötzlich ein ernstzunehmender Kandidat für die deutsche Meisterschaft.

Team USA Weltmeister

Dienstag, September 14th, 2010

Am Sonntag Abend ging die diesjährige Basketball Weltmeisterschaft in Istanbul zu Ende. Der neue Basketballweltmeister heißt erstmalig seit 1994 wieder USA, im Finale bezwang das Team um Superstar Kevin Durant die türkische Auswahl in eigener Halle mit 81:64.


Das mit Abstand jüngste Team USA seit Langem reiste mit Ausnahme von Durant ohne die ganz großen Stars wie LeBron James, Dwight Howard oder Kobe Bryant in der Türkei an und wurde dafür belohnt. Statt großen Namen bestand der Kader von “Coach K” Mike Krzyzewski hauptsächlich aus jungen Talenten wie Russell Westbrook, Stephen Curry oder Rudy Gay, während die Veteranen Chauncey Billups und Lamar Odom für die nötige Erfahrung im Team sorgten. Und obwohl mit Tyson Chandler lediglich ein gelernter Center im zwölf-Mann-Kader der USA stand, dominierten sie dank ihrer überragenden Atlethik in jedem Spiel die Bretter.

Angeführt vom MVP Kevin Durant, der mit rund 22 Punkten pro Spiel drittbester Scorer des Turniers war, stolperten die Amerikaner lediglich in der Vorrunde über das brasilianische Nationalteam um Leandro Barbosa und konnten dieses Spiel erst kurz vor Schluss für sich entscheiden. In keiner anderen Begegnung gerieten die US Boys ernsthaft in Gefahr einer Niederlage und wurden souverän und verdient Basketball Weltmeister 2010.

Neben Kevin Durant war es während des Turniers vorallem der Argentinier Luis Scola, der sich in den Mittelpunkt der ganzen Basketballwelt spielte. Scola wurde mit über 28 Punkten im Schnitt Topscorer der Weltmeisterschaft und entschied mehrere Spiele quasi im Alleingang. Im hitzigen Achtelfinale gegen Nachbar Brasilien erzielte er 37 Punkte, ihn zu verteidigen war selbst für alle 5 Brasilianer unmöglich. Der Argentinier erzielte auch in der abgelaufenen NBA Saison über 16 Punkte und 8 Rebounds pro Spiel, fand in der Offseason trotz seines auslaufenden Vertrages allerdings erschreckend wenig Beachtung. Daher wird Scola mit einem neuen Vertrag weiterhin für die Houston Rockets auflaufen, ob sich da nicht noch der ein oder andere General Manager schwarz ärgern wird…

Scott Brooks ist NBA Coach of the Year

Dienstag, April 27th, 2010

Er hat es tatsächlich geschafft, innerhalb kürzester Zeit aus einer Loser-Franchise ein Team zu machen, das 50 von 82 Saisonspielen gewinnt, sich für die Playoffs qualifiziert und in diesen zur Zeit den Titelkandidaten aus Los Angeles mehr als ärgert.

Mit einem sehr jungen Team und ohne einen wirklich tollen Center haben die Oklahoma City Thunder und ihr Coach Scott Brooks das geschafft und wer weiß, was in den nächsten 3 Spielen gegen die L.A. Lakers nicht noch passieren kann. Brooks formte um Kevin Durant, der unter ihm zum besten Scorer der NBA heranwuchs, ein junges, motiviertes Team mit vielen wertvollen Rollenspielern, die allesamt ihre Position im Team verstehen und das beste daraus machen. Von den Namen her haben die Thunder mit Sicherheit einen der schwächsten und vor allem den unerfahrensten Kader aller Playoffteilnehmer. Natürlich ist Durant ein Superstar und Russell Westbrook ein spektakulärer Point Guard, doch klingen Namen wie Jeff Green, Thabo Sefolosha und Nenad Kristic irgendwie doch anders als z.B. ein Team um Melo, Chauncey Billups, J.R Smith und Nene. Trotz dieser mangelnden Erfahrung hat es Scott Brooks geschafft, ein beeindruckendes Team in Oklahoma aufzubauen und sich den Titel Coach of the Year, der zumeist an den Trainer des erstplatzierten Teams geht, wirklich verdient.

Heute Nacht geht die Serie zum fünften Spiel zurück nach Los Angeles. Sollten die Thunder dort einen Überraschungssieg landen und 3-2 in Führung gehen, kann es für die Lakers verdammt eng werden.

NBA Most Valuable Player (MVP) 2009/2010

Donnerstag, April 8th, 2010

Die Saison neigt sich ihrem Ende entgegen und bis auf den 8. Platz im Osten stehen alle Playoff-Teilnehmer fest. Zeit, sich über den MVP, den wertvollsten Spieler der regulären Saison, Gedanken zu machen.

Woran erkennt man aber einen MVP, was unterscheidet ihn von den anderen? Vor und auch während der Saison standen eigentlich nur 2 Spieler im Fokus: LeBron James und Kobe Bryant, die zwei vielleicht besten Basketballer der Welt und beide auch sicher unglaublich wertvoll. Im Duell dieser beiden spricht allerdings nahezu alles für James. LBJ hat deutlich bessere Stats, er scort nicht nur 2 Punkte mehr im Schnitt, sondern verteilt unglaubliche 8.6 Assists pro Spiel, was nur die wenigstens Point Guards schaffen. Auch bei den Rebounds, Blocks und sogar der 3er-Quote kommt LeBron besser weg als Kobe. Außerdem haben die Cleveland Cavaliers beide Aufeinandertreffen mit den L.A. Lakers für sich entscheiden können und auch die mit Abstand beste Saisonbilanz. Einziger Punkt für Kobe dürften seine unzähligen Gamewinner sein. Wann immer die Lakers Sekunden vor Schluss zurücklagen, es schien als könnte KB24 überhaupt keinen Buzzer-Beater daneben werfen.

Nun hat die NBA allerdings mehr als 2 Weltklasse Spieler und somit auch weitere potentielle MVPs. Dwayne Wade und Dwight Howard sollten aber wohl beide aus dem Rennen um den MVP ausscheiden, da Wade nicht an seine unglaubliche Saison 2008/09 anknüpfen konnte und Howard mit seinen Orlando Magics zu weit hinter LeBrons Cavaliers steht. Dann gibt es da noch den ewigen Mann im Schatten von LeBron James, Carmelo Anthony. Schon bereits im Draft 2003 wurde Melo hinter LeBron James gezogen und auch bis heute scheint sich die Reihenfolge nicht geändert zu haben. Anthony kämpft mit seinen Denver Nuggets zwar um den zweiten Platz im Westen und gehört zu den besten Scorern der NBA, wird allerdings keine Chance im Kampf um den MVP Titel haben.

Und dann ist da noch der Topscorer der NBA… Nicht Kobe, nicht James, Anthony, Wade oder Nowitzki… Kevin Durant. Durant hat kein Spiel seiner Oklahoma City Thunder verpasst und sie tatsächlich in die Playoffs geführt. Da die Thunder nun 2 wichtige Spiele verloren haben und mit Pech sogar nur 8. werden, müssen die L.A. Lakers die Playoffs wohl schon in der ersten Runde verlassen, denn im Duell L.A. gegen Oklahoma werden die Lakers schlecht aussehen… Und da der MVP während der ersten Playoff-Runde gewählt wird, fällt die Wahl zwischen LeBron James und Kevin Durant. Mein persönlicher MVP ist Durant, allerdings wird es aller Vorraussicht nach, wie auch im letzten Jahr, LeBron James werden, der letztendlich die MVP-Trophy überreicht bekommt.

OKC Thunder mit der großen Chance

Montag, April 5th, 2010

Vor einigen Tagen hatten sich die Oklahoma City Thunder bereits sicher für die NBA Playoffs qualifiziert, doch dank ihrer anhaltend guten Leistungen liegen sie nicht nur auf dem 6. Platz der Western Conference, sondern auch nur knapp hinter den Plätzen 2-5, die allesamt gleichauf sind. Sollten die Thunder es in den letzten Spielen der regulären Saison tatsächlich auf Platz 4 oder höher schaffen, würde ihnen das zumindest in der ersten Playoff-Runde das Heimrecht im entscheidenden 7. Spiel verschaffen.

Oklahoma hat es dabei fast selbst in der Hand, denn ihre nächsten 3 Spiele bestreiten sie gegen 3 der Mannschaften, die direkt vor ihnen platziert sind. Bei den Utah Jazz sowie zuhause gegen die Denver Nuggets und die Phoenix Suns haben die Thunder die Chance, nicht nur eine kleine Überraschung in dieser Saison zu sein, sondern die großen Teams richtig zu ärgern. Dass sie jeden schlagen können, haben sie vor 2 Wochen gegen die L.A. Lakers eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wenn sie nun auch noch ihre Ausgangslage für die Playoffs verbessern, sollte man Oklahoma mit diesem Kevin Durant eigentlich alles zutrauen…

Kevin Durant unstoppable

Montag, Februar 22nd, 2010

Vergangene Nacht konnten die Oklahoma City Thunder bei den Minnesota Timberwolves ihr neuntes Spiel in Folge gewinnen und inzwischen auf Platz 5 der Western Conference klettern. Nur noch einen Sieg trennen sie von den viertplatzierten Dallas Mavericks. Aus einem extrem jungen Team stechen 2 Spieler besonders hervor. Zum Einen Point Guard Russell Westbrook, der gestern Nacht ein Triple-Double erzielte und auf 22 Punkte kam und natürlich der zur Zeit wohl zuverlässigste Scorer der NBA, Kevin Durant.

Knapp 30 Punkte erzielt Durant in dieser Saison durchschnittlich pro Spiel. Gegen die Timberwolves machte er im 28ten Spiel in Folge mehr als 25 Punkte. Seit Mitte Dezember hat KD also Nacht für Nacht über 25 Punkte erzielt, unglaublich. Damit bricht er den Rekord von Allen Iverson und ist der einzige noch aktive NBA Spieler, dem dies gelungen ist. Nur ein Spieler schaffte es in der Geschichte der NBA, eine längere Serie mit mehr als 25 Punkten in jedem Spiel aufrecht zu erhalten – Michael Jordan. Vor 23 Jahren erzielte MJ in 40 aufeinanderfolgenden Spielen über 25 Punkte. Ob Kevin Durant das auch schafft, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall hat er zusammen mit Russell Westbrook aus einer Loser-Franchise ein Winner-Team gemacht und ist auf dem besten Weg, es in die Playoffs zu schiessen.

Und jetzt stelle man sich mal vor, die Sonics/Thunder hätten Ray Allen und Rashard Lewis in ihren Reihen behalten… Die Oklahoma City Thunder können schneller, als man vielleicht denkt NBA-Champion werden.

Gewinner der All-Star Events im Überblick

Sonntag, Februar 14th, 2010

Neben dem Slam Dunk Contest, den erneut Nate Robinson gewinnen konnte, hatte das NBA All-Star Weekend letzte Nacht zum Glück auch noch andere Events zu bieten.

Im 3 Point Shootout konnte sich Paul Pierce im Finale mit 20 Punkten gegen Chauncey Billups und Stephen Curry durchsetzen und seine miserable Leistung beim 3 Punkte Contest vor einigen Jahren, wie angekündigt, wieder gut machen.

In der Skills Challenge kam es zum erwarteten Finale zwischen 2 der wohl besten Point Guards der NBA, Steve Nash und Deron Williams. In knapp 30 Sekunden absolvierte Nash den Parkour im Finale fehlerfrei und gewann dadurch mit großen Vorsprung vor Williams.

Im Finale des Shooting Stars Contest standen sich das Team Texas um Dirk Nowitzki, Kenny Smith und Becky Hammon und das Team Los Angeles um Pau Gasol, Brent Barry und Marie Ferdinand-Harris gegenüber. Vor heimischem Publikum konnte sich Dirk Nowitzki mit seinem Team Texas gegen L.A. durchsetzen.

Den H-O-R-S-E Wettbewerb gewann erneut All-Star Kevin Durant. In einem packenden Duell mit Celtics Guard Rajan Rondo, in dem beide einen Dreier nach dem Anderen trafen, war Rondo schließlich der erste, der daneben warf und somit das die Niederlage bedeutende “E” erhielt.

Heute Nacht kommt es nun noch zum Höhepunkt des All-Star Weekends, dem NBA All-Star Game.

Kevin Durant – Der neue NBA Topscorer

Mittwoch, Februar 3rd, 2010

Die Oklahoma City Thunder setzen ihre Siegesserie auch gegen eines der Top-Teams der Eastern Conference, die Atlanta Hawks, fort. Thunder All-Star Kevin Durant überschritt dabei erneut die 30 Punkte Marke, wodurch er seinen Schnitt auf 29,7 Punkte pro Spiel hebt. Damit überholt er nach Kobe Bryant auch LeBron James und führt nun, gemeinsam mit Carmelo Anthony von den Denver Nuggets, die NBA im Scoring an. Durant bestätigt durch seine Leistung die Nominierung zum All-Star Game und rückt auch nicht nur immer weiter in den engsten Kreis der MIP Kandidaten, denn wer NBA-Topscorer ist und in einem Atemzug mit Kobe, LeBron und Melo genannt wird, der muss auch langsam für die MVP Wahl in Betracht gezogen werden.

Beim gestrigen Sieg in Oklahoma City wurde Durant mal wieder vom wohl athletischsten Point Guard in der NBA, Russell Westbrook, unterstützt. 12 Punkte, darunter 2 extrem spektakuläre Dunks, 9 Rebounds und 9 Assists erzielte der 21-jährige Aufbauspieler.

Weder Josh Smith’ 1000ter Block seiner Karriere, noch die 37 Punkte vom All-Star auf Seiten der Hawks, Joe Johnson, konnten die Thunder letztlich am 106:99 Erfolg über Atlanta hindern. Der zweite All-Star in Reihen der Hawks, Al Horford, kam nur auf 14 Punkte und 5 Rebounds.

Durch diesen Sieg verteidigen die Thunder ihren 8. Platz in der Western Conference und es sieht ganz so aus, als könnte sich das junge Team tatsächlich für die NBA Playoffs 2010 qualifizieren.

Award Watch

Samstag, Januar 30th, 2010

Mehr als die Hälfte der NBA-Saison 2009/10 ist absolviert, Zeit sich Gedanken zu machen, wer dieses Jahr die begehrten Awards abräumt. Zunächst einmal eine kurze Erklärung aller Awards, deren Gewinner von Sportjournalisten gewählt werden:

MVP (Most Valuable Player): Der wohl begehrteste aller Titel, die ein einzelner Spieler gewinnen kann. Er wird dem wertvollsten Spieler der NBA zugesprochen, vergangene Saison hieß der MVP LeBron James.

MIP (Most Improved Player): Diesen Titel erhält der Spieler, der sich im Vergleich zur Vorsaison am meisten verbessert hat. Im letzten Jahr ging dieser Award an Danny Granger von den Indiana Pacers.

Best 6th Man: Auszeichnung für den wertvollsten Spieler, der zu Spielbeginn häufiger auf der Bank saß, als er auf dem Feld stand. 2008/09 erhielt Jason Terry von den Dallas Mavericks diesen Titel.

Defensive Player of the Year: Dieser Titel geht an den besten Verteidiger der NBA, in der letzten Saison war das Dwight Howard von den Orlando Magics.

Rookie of the Year: Award für den besten Rookie der Saison, sprich, einem Spieler, der seine erste NBA-Saison spielt. Er ist daher der einzige Award, den ein Spieler nur einmal gewinnen kann. 2008/09 ging er an Derrick Rose von den Chicago Bulls.

Coach of the Year: Diese Auszeichnung erhält der beste Trainer der abgelaufenen Saison, Mike Brown von den Cleveland Cavaliers war das im vergangenen Jahr.

Für die Auszeichnung zum MVP kommen in diesem Jahr lediglich 2 Spieler wirklich ernsthaft in Frage. Und diese Frage ist auch gleichzeitig mit der verbunden, wer der momentan beste Basketballspieler auf diesem Planeten ist. LeBron James von den Cleveland Cavaliers oder Kobe Bryant von den Los Angeles Lakers. James gewann den Award im letzten, Kobe im vorletzten Jahr. Die beiden direkten Duelle gewann James, außerdem führt er zur Zeit die Scoring Liste der NBA an. Sollten die Cavaliers zum Saisonende auch noch eine bessere Bilanz als die Lakers haben, wird der MVP 2010 ziemlich sicher erneut LeBron James heißen.

Der Gewinner des MIP Awards hingegen ist mal wieder schwer vorherzusagen. Da sind zum Einen Corey Brewer (Minnesota Timberwolves) und Danilo Gallinari (New York Knicks), die ihren Punkteschnitt mehr als verdoppelt haben, allerdings auch deutlich mehr Spielzeit bekommen. Zum Anderen ist da Kevin Durant, der mit knapp 30 Punkten pro Spiel zwar nur 4 Punkte mehr erzielt, als im vergangenen Jahr, allerdings seine Oklahoma City Thunder aller Vorraussicht nach in die Playoffs führen wird. Und dann ist da noch Monta Ellis von den Golden State Warriors, der seinen Schnitt von 19 auf 26 Punkte pro Spiel steigern konnte und inzwischen zu den gefährlichsten Spielern der NBA gehört. Als letztes sollte noch Joakim Noah von den Chicago Bulls genannt werden. Er ist nach Dwight Howard der zur Zeit beste Rebounder der Liga, pflückt über 12 Boards pro Spiel, hat sowohl Punkte-, als auch Reboundschnitt um ca. 5 pro Spiel verbessert. Daher haben zur Zeit wohl Ellis und Noah die besten Chancen, diese Saison als MIP ausgezeichnet zu werden.

Der Titel des Best Sixth Man sollte diese Saison ohne Frage an Jamal Crawford von den Atlanta Hawks gehen. 17,7 Punkte bringt er seinem Team zur Zeit im Schnitt von der Bank und ist damit der mit Abstand wertvollste sechste Mann.

Bei der Wahl zum Defensive Player of the Year führt erneut kein Weg am besten Shotblocker und Rebounder der Liga, Superman Dwight Howard von den Orlando Magics vorbei.  Über 13 Rebounds und 2,6 Blocks pro Spiel zeigen, dass er defensiv der mit Abstand beste Spieler in der NBA ist.

Die Rookie of the Year Auszeichnung für den besten Neuling wird wohl Brandon Jennings von den Milwaukee Bucks erhalten. 17,8 Punkte und 6,3 Assists pro Spiel, dazu sein sensationelles 55 Punkte Spiel im vergangenen November sollten ihm diesen Titel einbringen. Einzig Tyreke Evans von den Sacramento Kings könnte ihm den Titel noch streitig machen. Evans erzielt zur Zeit 21 Punkte pro Spiel, verteilt 5 Assists und holt 4,7 Rebounds.

Um den Coach of the Year Award werden sich Phil Jackson von den L.A. Lakers und Mike Brown, Coach der Cleveland Cavaliers, erneut streiten. Wie bei der Wahl zum MVP wird auch dort ausschlaggebend sein, wessen Team die bessere Saisonbilanz vorweisen kann.

NBA All-Star Teams stehen fest

Freitag, Januar 29th, 2010

Nachdem vergangene Woche bereits die von den Fans aus aller Welt gewählten Starter im diesjährigen All-Star Game in Dallas bekannt gegeben worden waren, veröffentlichte die NBA gestern den kompletten Kader der Western All-Stars und der Eastern All-Stars. Jedes der beiden Teams besteht aus 12 Spielern, die Starting 5 bestimmten, wie bereits erwähnt, die Fans und die restlichen 7 Spieler wurden von den Coaches der 30 NBA-Teams gewählt.

Der komplette Kader des NBA All-Star Game 2010:

Eastern Conference All-Stars

  • Allen Iverson, Philadelphia 76ers
  • Dwayne Wade, Miami Heat
  • LeBron James, Cleveland Cavaliers
  • Kevin Garnett, Boston Celtics
  • Dwight Howard, Orlando Magics
  • Rajan Rondo, Boston Celtics
  • Paul Pierce, Boston Celtics
  • Derrick Rose, Chicago Bulls
  • Joe Johnson, Atlanta Hawks
  • Gerald Wallace, Charlotte Bobcats
  • Chris Bosh, Toronto Raptors
  • Al Horford, Atlanta Hawks

Western Conference All-Stars

  • Steve Nash, Phoenix Suns
  • Kobe Bryant, Los Angeles Lakers
  • Carmelo Anthony, Denver Nuggets
  • Tim Duncan, San Antonio Spurs
  • Amare Stoudamire, Phoenix Suns
  • Chris Paul, New Orleans Hornets
  • Deron Williams, Utah Jazz
  • Brandon Roy, Portland Trail Blazers
  • Kevin Durant, Oklahoma City Thunder
  • Dirk Nowitzki, Dallas Mavericks
  • Zach Randolph, Memphis Grizzlies
  • Pau Gasol, Los Angeles Lakers

Gleich 7 Spieler sind dieses Jahr zum ersten Mal beim All-Star Game dabei. Derrick Rose, Gerald Wallace, Al Horford und völlig zurecht auch Rajan Rondo sind im Osten neu dabei, Zach Randolph, Kevin Durant und Deron Williams im Westen.
Logischerweise müssen dafür auch einige bisherige All-Stars auf eine Nominierung verzichten. So werden in diesem Jahr z.B. Shaquille O’Neal oder auch Vince Carter überraschenderweise leider nicht mit dabei sein.

Gecoacht werden die Teams von den Trainern, deren Team am 31. Januar die jeweilige Conference anführt, also höchstwahrscheinlich Mike Brown von den Cleveland Cavaliers und Phil Jackson von den Los Angeles Lakers.