Posts mit Schlüsselwort ‘Chauncey Billups’

Gewinner der All-Star Events im Überblick

Sonntag, Februar 14th, 2010

Neben dem Slam Dunk Contest, den erneut Nate Robinson gewinnen konnte, hatte das NBA All-Star Weekend letzte Nacht zum Glück auch noch andere Events zu bieten.

Im 3 Point Shootout konnte sich Paul Pierce im Finale mit 20 Punkten gegen Chauncey Billups und Stephen Curry durchsetzen und seine miserable Leistung beim 3 Punkte Contest vor einigen Jahren, wie angekündigt, wieder gut machen.

In der Skills Challenge kam es zum erwarteten Finale zwischen 2 der wohl besten Point Guards der NBA, Steve Nash und Deron Williams. In knapp 30 Sekunden absolvierte Nash den Parkour im Finale fehlerfrei und gewann dadurch mit großen Vorsprung vor Williams.

Im Finale des Shooting Stars Contest standen sich das Team Texas um Dirk Nowitzki, Kenny Smith und Becky Hammon und das Team Los Angeles um Pau Gasol, Brent Barry und Marie Ferdinand-Harris gegenüber. Vor heimischem Publikum konnte sich Dirk Nowitzki mit seinem Team Texas gegen L.A. durchsetzen.

Den H-O-R-S-E Wettbewerb gewann erneut All-Star Kevin Durant. In einem packenden Duell mit Celtics Guard Rajan Rondo, in dem beide einen Dreier nach dem Anderen trafen, war Rondo schließlich der erste, der daneben warf und somit das die Niederlage bedeutende “E” erhielt.

Heute Nacht kommt es nun noch zum Höhepunkt des All-Star Weekends, dem NBA All-Star Game.

Denver Nuggets führen Dallas Mavericks vor

Mittwoch, Februar 10th, 2010

Kurz vor dem All-Star Game mussten Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks eine bittere Niederlage einstecken. Beim direkten Konkurrenten in der Western Conference, den Denver Nuggets, gab es für die Mavs in der vergangenen Nacht eine bittere 127:91 Klatsche.

Beide All-Stars der Nuggets, Chauncey Billups und auch Topscorer Carmelo Anthony, waren wieder dabei und konnten, wie eigentlich jeder Nugget, überzeugen. 7 Spieler scorten zweistellig für Denver, bester Werfer war schließlich der Brasilianer Nene Hilario mit 21 Punkten. Der deutsche Dirk Nowitzki erzielte bei einer miserablen Wurfquote nur 17 Punkte und musste hilflos mit ansehen, wie seine Mavs ein ums andere Mal überrannt und vorgeführt wurden.

Dallas rutscht damit auf Platz 4 der Western Conference zurück, nachdem die Utah Jazz ihr 9. Spiel in Folge gewinnen konnten.

Ebenfalls in Fahrt gekommen scheinen trotz des erneuten Ausfalls von Allen Iverson die Philadelphia 76ers zu sein. Mit einer soliden Leistung bezwangen sie auch die Minnesota Timberwolves und gewannen so bereits das fünfte Spiel in Folge. Auch der immer wieder in Trade Gerüchten auftauchende Andre Iguodala konnte mal wieder überzeugen und erzielte 24 Punkte. Wenige Wochen vor der Trading Deadline, die weitere Wechsel in der laufenden Saison untersagt, steht die Zukunft von Andre Iguodala immer noch in den Sternen. Die Verantwortlichen der Sixers zeigten sich gesprächsbereit, spekuliert wurde z.B. ein Trade mit Amare Stoudamire von den Phoenix Suns.

Teilnehmer am 3 Point Shootout bekannt gegeben

Samstag, Februar 6th, 2010

Nun stehen sie endgültig fest: Die 6 Teilnehmer, die am All-Star Weekend in 7 Tagen beim 3 Point Shootout gegeneinander antreten werden.

Neben Channing Frye (Phoenix Suns) und natürlich Titelverteidiger Daequan Cook von den Miami Heat werden außerdem dabei sein:

Paul Pierce, Boston Celtics
Stephen Curry, Golden State Warriors
Danilo Gallinari, New York Knicks
Chauncey Billups, Denver Nuggets

Billups und Pierce werden somit sowohl am Samstag beim 3-Point Shootout, als auch am Sonntag beim All-Star Game in Dallas auf dem Parkett stehen. Doppelt anstrengen muss sich auch Gerald Wallace von den Charlotte Bobcats. “Crash” wurde in diesem Jahr nicht nur zum ersten Mal ins All-Star Team bestimmt, sondern nimmt auch noch am Slam Dunk Contest teil. Der genaue Ablauf des 3 Point Shootout und des Slam Dunk Contest wird in der Rubrik All-Star Weekend erklärt.

Denver Nuggets gewinnen Topspiel in der Western Conference

Samstag, Februar 6th, 2010

Vergangene Nacht kam es im Staples Center, Los Angeles zum Aufeinandertreffen der beiden besten Teams in der Western Conference. Der Tabellenführer, die L.A. Lakers, empfingen die zweitplatzierten Denver Nuggets, die erneut ohne ihren Superstar Carmelo Anthony auskommen mussten, während die klar favorisierten Lakers auf ihren kompletten Kader zurückgreifen konnten.

Aber wer braucht schon den Topscorer der NBA auf dem Feld, wenn man Mr. Big Shot, Chauncey Billups, in seinen Reihen hat. Im vielleicht besten Spiel seiner gesamten Karriere erzielte Billups ein Career-High von 39 Punkten und traf unglaubliche 9 Dreier bei nur 13 Versuchen. Allein im dritten Viertel erzielte Chauncey 21 Punkte und drehte fast im Alleingang das Spiel zu Gunsten seiner Nuggets. Hilfe bekam Billups dabei noch vom ebenfalls kaum zu stoppenden J.R. Smith, der 27 Punkte erzielte.

Kobe Bryant konnte mit 33 Punkten und einer guten Wurfquote zwar auch überzeugen, die 126:113 Heimniederlage seines Teams allerdings auch nicht verhindern. Die Defense der Lakers fand besonders in der zweiten Halbzeit nie ein Mittel, um die Nuggets irgendwie zu stoppen. 126 Punkte in eigener Halle zu kassieren ist für ein Team, das NBA-Champion werden will und auch eigentlich werden muss, viel zu viel. Denver hingegen hat bewiesen, dass sie auch ohne ihren Topscorer Melo gewinnen können und in der Lage sind, die Lakers in deren Halle zu schlagen. Sollte es in den Conference Finals tatsächlich zum erneuten Duell dieser beiden Teams kommen, ist den Nuggets auch dort alles zuzutrauen. Und dass Chauncey Billups ein Champion ist, weiß man spätestens seit 2004, als er damals mit den Detroit Pistons die NBA Finals gegen die Lakers 4:1 gewann und zum MVP gewählt wurde.

Währenddessen scheinen auch die Philadelphia 76ers endlich in der laufenden Saison angekommen zu sein. Auch sie konnten vergangene Nacht auswärts gewinnen, bei den New Orleans Hornets. Zwar mussten diese auf den immer noch verletzten Chris Paul verzichten, bei den Sixers fehlte jedoch auch Allen Iverson. Gegen einen endlich mal wieder gefährlichen Peja Stojakovic auf Seiten der Hornets, der 23 Punkte erzielte und damit Topscorer war, konnten die Sixers dank ihrer Unberechenbarkeit den dritten Sieg in Folge einfahren. Auch ohne Iverson hatten die 76ers zahlreiche Optionen im Offense und so scorten auch gestern Nacht mal wieder 6 Spieler zweistellig. Bester Werfer der Sixers war dabei Thaddeus Young mit 19 Punkten. Dazu stellte Samuel Dalembert einen NBA Rekord auf, indem er im 13ten Spiel in Folge über 10 Rebounds holte.

Die vergessenen All-Stars

Donnerstag, Februar 4th, 2010

Die All-Star Teams stehen fest und einige Überraschungen waren dabei. Positiv für die Einen, negativ für die Anderen. Wer hätte es eigentlich verdient, All-Star 2010 zu werden, wurde allerdings weder von den Fans gewählt, noch von der NBA nominiert?

Schaut man zurück auf das All-Star Game 2009, fällt im Osten auf, dass die Starting 5 exakt die gleiche aus dem Vorjahr ist. Erneut waren es Iverson, Wade, Garnett, James und Howard, die von den Fans die meisten Stimmen bekamen. Spieler wie Danny Granger oder Ray Allen allerdings werden in diesem Jahr nicht mit dabei sein. Auch Vince Carter und Rashard Lewis von den Orlando Magics müssen 2010 zugucken. Die wohl größte Überraschung ist die Nominierung des Backup-Center im Osten. Shaquille O’Neal, 15-facher All-Star, wird seit langer Zeit nicht Teil des All-Star Games sein. Statt Shaq ist Al Horford von den Atlanta Hawks dabei. Dass Shaq lange nicht mehr der dominanteste Spieler der Liga ist, steht außer Frage, doch allein seine Persönlichkeit ist eine, die in einem All-Star Game nicht fehlen darf, solange er noch laufen kann.

Im Westen fehlt natürlich Yao Ming, da er verletzungsbedingt noch kein einziges Spiel in dieser Saison absolvieren konnte, aber auch Tony Parker und eigentlich auch Chauncey Billups dürfen in diesem Jahr nicht am All-Star Game teilnehmen. Durch die Verletzung von Chris Paul bekommt Billups jedoch die Chance, diesen zu vertreten. Allerdings hat wohl irgendjemand bei der Nominierung in der Western Conference etwas, bzw. jemanden, übersehen: Monta Ellis von den Golden State Warriors. Gerade in der vergangenen Nacht erzielte er 46 Punkte, ist mit 26,5 Punkten pro Spiel sechstbester Scorer der gesamten NBA und zurecht enttäuscht, dass die NBA ihn nicht zum All-Star ernannt hat.

Es fehlen ganz klar Ellis und Shaq im NBA All-Star Game 2010. Ellis hat es sich durch seine Leistungen einfach verdient und Shaq gehört dazu, völlig egal welche Stats er hat. In den vergangenen fast 20 Jahren hat er sich diesen Bonus erarbeitet und ist ein garantierter Spaßfaktor. Schade, dass die NBA in diesem Jahr darüber hinweggesehen hat. Als Erinnerung nochmal der Dance-Off im Training vor dem All-Star Game 2007.

Carmelo Anthony – der vergessene MVP?

Mittwoch, Januar 27th, 2010

Es war einmal das Jahr 2003, die San Antonio Spurs hatten kürzlich die NBA Finals gegen die New Jersey Nets gewonnen und wurden NBA Champion. Das nächste Highlight lässt nicht lange auf sich warten…

Schon weit vor dem NBA Draft stand außer Frage, dass der kommende Jahrgang die wohl besten Rookies seit Langem in die NBA bringen wird. Heute kennt wohl jeder Basketballfan auf diesem Planeten die Namen der Top-Picks im Jahr 2003. LeBron James stand von vorneherein im Mittelpunkt, wurde wie erwartet an erster Stelle von den Cleveland Cavaliers gedraftet und wurde zum inzwischen vielleicht besten Basketballspieler der Welt. Vergangene Saison erhielt er den MVP Award als wertvollster Spieler der NBA.

Doch auch die weiteren Namen können sich, mit Ausnahme des an zweiter Stelle gedrafteten Flops Darko Milicic, wirklich sehen lassen. Da tauchen All-Stars wie Dwayne Wade, Chris Bosh oder Carmelo Anthony auf. Besonders Carmelo Anthony, dem die Detroit Pistons aus unerklärlichen Gründen Darko Milicic im Draft vorgezogen hatten, stand zunächst immer im großen Schatten des neuen King James. Doch Melo hatte und hat einen viel größeren Einfluss, als man auf den ersten Blick denkt. Er landete 2003 bei den Denver Nuggets, dem schlechtesten Team der NBA. Er war am Ende seiner ersten NBA Saison aber nicht nur Topscorer unter den Rookies, er führte eben diese Nuggets mit seinen 21 Punkten pro Spiel sogar schon in die Playoffs. Rookie of the Year wurde LeBron James, der auch bei einem damals wirklich miesen Team, den Cleveland Cavaliers, landete, diese allerdings nicht in die Playoffs führen konnte.

Und auch in dieser Saison liegen Anthony und James beinahe gleichauf beim Kampf um den Scoring Titel, Anthony erzielt knapp 30 Punkte pro Spiel, so viel, wie nie zuvor in seiner Karriere. Die Nuggets wurden, ebenso wie die Cavs um LeBron James, um Melo aufgebaut und sind zu einem der besten Teams der NBA geworden. Und wer weiß, vielleicht kann Melo ja zusammen mit Chauncey Billups die Los Angeles Lakers bezwingen und es kommt in den NBA Finals zum Duell des Nr. 1 und Nr. 3 Draft Picks aus dem Jahr 2003: LeBron James gegen Carmelo Anthony. Spätestens dann würde sich entscheiden, ob Anthony endgültig aus dem Schatten von LeBron springen und sein Team zum Titel führen kann.

Denver Nuggets melden sich zurück

Montag, Januar 18th, 2010

Die vom Verletzungspech geplagten Denver Nuggets konnten vergangene Nacht seit Langem mal wieder auf einen nahezu kompletten Kader zurückgreifen und den nächsten Sieg einfahren. Nachdem sowohl die beiden Superstars Chauncey Billups und Carmelo Anthony verletzungsbedingt aussetzen mussten und auch Ty Lawson zum Zuschauen verdammt war, stand in der vergangenen Nacht erstmals wieder eine Mannschaft auf dem Parkett des Pepsi Center, der man vielleicht sogar zutrauen könnte, die Western Conference zu gewinnen, sprich, die Los Angeles Lakers zu schlagen.

Die Utah Jazz kamen von ihrem sensationellen Buzzer-Beater Sieg gegen die Cleveland Cavaliers nach Denver gereist und lieferten sich auch mit den Nuggets ein hart umkämpftes Spiel. Als Sieger sollte jedoch das Team um Melo aus der Partie gehen, er führte seine Nuggets mit 37 Punkten zum 119:112 Sieg, unterstützt von Mr. Big Shot Chauncey Billups, der in der Schlussminute den entscheidenden Dreier versenkte. Auch Deron Williams und Carlos Boozer konnten trotz einer guten Leistung die Niederlage ihrer Jazz nicht verhindern, Rookie Sundiata Gaines trat dieses Mal nicht in Erscheinung.

Die Nuggets liegen in der Western Conference dadurch nun wieder gleichauf mit den zweitplatzierten Dallas Mavericks, beide jeweils 5 Spiele hinter den führenden L.A. Lakers um Kobe Bryant.