Posts mit Schlüsselwort ‘Basketball’

Dallas Mavericks schiessen die Knicks ab, Lakers verlieren in letzter Sekunde

Montag, Januar 25th, 2010

An die vergangene Nacht wird man sich im Madison Square Garden nicht allzu gern erinnern. Die New York Knicks empfingen ohne ihren Slam Dunk Champion Nate Robinson die Dallas Mavericks um den deutschen All-Star Dirk Nowitzki. Zur Halbzeit lagen die Knicks zwar bereits mit 16 Punkten zurück, doch dass dieses Spiel der höchste Sieg in der Geschichte der Dallas Mavericks werden würde, hatte wohl auch zu diesem Zeitpunkt niemand erwartet. Im dritten Viertel zogen die Mavs, bei denen 7 Spieler zweistellig punkteten, uneinholbar davon und gewannen schließlich mit 50 Punkten 128:78. Topscorer waren Dirk Nowitzki und Jason Terry mit je 20 Punkten, bei den katastrophal spielenden New York Knicks konnte Jared Jeffries immerhin 14 Punkte erzielen.

Ein rundum erfolgreicher Abend für Nowitzki und die Dallas Mavericks, denn auch die Los Angeles Lakers, Tabellenführer im Westen, waren zu Gast bei einem Team aus der Eastern Conference, den Toronto Raptors, verloren allerdings dieses Spiel noch in letzter Sekunde. Nach der knappen Auswärtsniederlage bei den Cleveland Cavaliers war es das nächste Spiel, das die Lakers an der Freiwurflinie verloren. Hedo Turkoglu wurde eine Sekunde vor Schluss gefoult und traf beide Freiwürfe zum 106:105 Endstand. Trotz einer großartigen Leistung (27 Punkte, 16 Rebounds und 9 Assists) konnte Kobe Bryant den anschließenden Buzzer Beater ausnahmsweise mal nicht verwandeln und muss nun mit ansehen, wie sich sowohl die Dallas Mavericks, als auch die Denver Nuggets immer weiter ihrem Spitzenplatz in der Western Conference annähern.

Der beste Basketballschuh – Nike Hyperize

Montag, Januar 25th, 2010

Zur Abwechslung mal ein Bericht über etwas vollkommen Anderes. Als Basketballspieler steht man Jahr für Jahr vor der schwierigen Wahl der richtigen Schuhe für die kommende Saison. Die Einen sind zu schwer, die Anderen nicht stabil genug, die Nächsten sehen einfach nicht gut aus. Nach vielen, vielen Paar Schuhen, in denen ich bisher gespielt habe, habe ich ihn für mich nun gefunden – den perfekten Basketballschuh.

Seit 1 1/2 Jahrene spiele ich bereits in den Nike Hyperize, dem wahrscheinlich leichtesten Basketballschuh, den ich jemals gesehen habe. Trotz des fehlenden Gewichts bietet dieser Schuh unglaublichen Halt, da an schwerem Material nur an den unnötigen Stellen gespart wird. Nach vielen Bänderproblemen ist dieser Schuh der Erste, der mir wirklich sicheren Halt gibt. Besonders für schnelle, sprungkräftige Guards und Flügelspieler ist dieser Schuh geeignet, da er mit ca. 380 Gramm sehr, sehr leicht ist und, wie gesagt, trotzdem sehr stabil. Auch die Dämpfung und das schlichte Design lassen keine Wünsche offen, wobei er inzwischen auch in unzähligen Colorways erhältlich ist. Wenn meine Hyperize, die bisher das erste Paar sind, das eine gesamte Saison mit mir überstand, dann irgendwann wirklich mal am Ende sind, werde ich mir zum ersten Mal das gleiche Paar Schuhe ein zweites Mal kaufen.

NBA Champion 2010

Donnerstag, Januar 14th, 2010

Die Cleveland Cavaliers, Tabellenführer der Eastern Conference, reisen heute Nacht nach Salt Lake City zum Auswärtsspiel gegen die Utah Jazz, um dort ihr 41. Spiel dieser Saison zu absolvieren. 82 Spiele hat die reguläre Saison, heißt, es ist Halbzeit in der NBA. Zeit, zu überprüfen, was alles passiert ist in der ersten Saisonhälfte, was noch passieren kann und – vor allem – wer am Ende die Meisterschaft holt und NBA-Champion 2010 wird.

Beginnen wir in der Western Conference, denn dort ist es alles ganz simpel. Obwohl ihnen immer noch ein richtiger Point Guard fehlt, führt kein Weg an den Los Angeles Lakers vorbei. Die zweitplatzierten Dallas Mavericks liegen bereits 4 Spiele zurück und werden trotz einer wirklich guten Saison nicht in der Lage sein, Kobe und seine Lakers in einer Best of 7 Serie zu bezwingen. Auch die San Antonio Spurs und die Phoenix Suns sind in diesem Jahr nicht stark genug, um die Lakers ernsthaft zu gefährden. Lediglich den Denver Nuggets könnte man, wenn die Verletzungsmisere bald ein Ende nimmt, ein Wunder zutrauen. Aber letztendlich sind Odom, Gasol und Artest allesamt gestandene Spieler, die sowohl Unmengen an Talent, als auch reichlich Erfahrung mitbringen. Dazu ein Center wie Andrew Bynum mit All-Star Potential, ein unberechenbarer Derek Fisher und nicht zu vergessen: Der erfolgreichste Coach der NBA Geschichte, Phil Jackson, der als Trainer bereits 10 mal NBA Champion wurde … Wer dieses Team bezwingt, der wird zurecht Meister…

…Womit wir in der Eastern Conference angekommen wären. Denn denkt man zurück an Weihnachten, dann erinnert man sich an fliegende Sitzkissen auf dem Feld des Staples Center, an Mo Williams, LeBron James und Shaquille O’Neal, an die Cleveland Cavaliers, die den Lakers in eigener Halle keine Chance ließen. Diese Cavaliers streiten sich zur Zeit um die Tabellenführung der Eastern Conference mit dem zweiten Team, das die Lakers schlagen kann, den Boston Celtics, meinem persönlichen Favoriten als NBA Champion 2010. Das Team von Doc Rivers ist eines der wohl unberechenbarsten der Liga. Während die Lakers fast jedes Spiel erneut mit Kobe Bryant stehen und auch fallen, ebenso wie die Cavaliers mit LeBron James, so scort bei den Celtics kein Spieler über 20 Punkte im Schnitt, jedoch 6 Spieler zweistellig! Angeführt von ihren 3 Superstars Ray Allen, Kevin Garnett und  Topscorer Paul Pierce und dabei unterstützt von einem überragenden Rajan Rondo, einem soliden Kendrick Perkins und einem, seit dieser Saison auch im Celtics Trikot auflaufenden, Rasheed Wallace von der Bank, sollte dieses Team in einer Best of Seven Serie nur schwer zu schlagen sein.

Ob die Lakers nun in den Finals auf die Celtics oder die Cavaliers treffen, sollte an der zu erwartenden Spannung nicht viel ändern. Boston hat den stärksten Kader der Liga und dass Cleveland in L.A. gewinnen kann, hat man vor nicht allzu langer Zeit deutlich gesehen. Es werden so oder so spannende Finals sein, aus denen durchaus ein Team der Eastern Conference als NBA-Champion hervorgehen kann.

Was ist mit den Hornets los?

Samstag, Januar 2nd, 2010

Die New Orleans Hornets um ihren Allstar Point Guard Chris Paul befinden sich zu Beginn des neuen Jahres nur auf Platz 11 der Western Conference, einige Siege vom für die Playoffs nötigen 8. Platz entfernt. Mit bloß 14 Siegen bei 16 Niederlagen lieferten die Hornets eine für ihre Meisterschaftsansprüche katastrophale Bilanz zum Jahresende.

Die vorletzte Saison beendeten die Hornets noch auf dem 2. Platz der Western Conference. Nur was ist passiert mit dem Team, das die Dallas Mavericks 2008 mit Leichtigkeit aus den Playoffs schoss? Die Starting Five bestand damals schon aus Stojakovic, Peterson, Chandler, West und Chris Paul. Vor der aktuellen Saison wurde Tyson Chandler gegen den deutlich wertvolleren Emeka Okafor getradet und die Hornets sahen sich als heißen Titelkandidaten. Bis auf Rasual Butler, der sich letztes Jahr in die Starting Five spielte und nun, um Gehalt einzusparen, zu den Clippers getradet wurde, ist das Team größtenteils zusammen geblieben und wurde noch weiter sinnvoll ergänzt. Die Rookies Marcus Thornton und Darren Collison bringen wichtige Punkte von der Bank und auch James Posey, Devin Brown oder Julian Wright sind zuverlässige Roleplayer. Warum also läuft es diese Saison nicht?

Zu Beginn der Saison wurde Headcoach Byron Scott gefeuert und General Manager Jeff Bower, der zuvor noch nie ein NBA-Team gecoacht hatte, übernahm sein Amt. Aber auch zuvor unter Scott lief es nicht mehr rund. Trotz des Okafor-Trades, der einen der besten Verteidiger unter dem Korb ins Hornets Trikot beförderte, kassiert das Team um Chris Paul ganze 6 Punkte mehr pro Spiel, als noch in der vergangenen Saison. Und wer über 100 Punkte kassiert, aber nur 98 macht, der kann nur schwer gewinnen. Bis Ende Februar bliebe theoretisch noch Zeit, Änderungen am Kader vorzunehmen, bevor die Trading Deadline in Kraft tritt. Wenn die Hornets in dieser Saison auch nur in die Nähe der Finals kommen wollen, muss etwas passieren…

Mo Williams stiehlt den Stars die Show – Cavaliers gewinnen in L.A.

Samstag, Dezember 26th, 2009

Im Duell der Superstars Kobe Bryant und LeBron James am ersten Weihnachtstag (s. Vorbericht) spielte sich jemand ganz anderes in den Mittelpunkt des Staples Center in Los Angeles. Nicht Kobe, auch nicht LeBron oder Shaq waren es, die schon während des Spiels die meisten Blicke auf sich zogen. Der 1,85m kleine Point Guard der Cleveland Cavaliers, Maurice Williams, erwischte, wie nahezu alle seiner Mitspieler, einen unglaublich starken Tag. Die Lakers fanden kein Mittel gegen die überragend aufspielenden Cavs. Angeführt von Williams und LeBron James setzte sich Cleveland immer wieder auf 20 Punkte ab, während Kobe Bryant von seinen Mitspielern komplett alleine gelassen wurde und oft hilflos wirkte auf seinem Weg zum Korb, der immer wieder in einer 2,16m großen, schwarzen Wand namens Shaquille O’Neal endete. Kobe war zwar trotz seine katastrophalen Wurfquote Topscorer, konnte allerdings auch nicht verhindern, dass die enttäuschten Lakers-Fans nach dem vierten technischen Foul gegen ihr Team das Feld mit Sitzkissen bewarfen. 102:87 gewannen die Cavs letztendlich ein sehr hartes Spiel zu Weihnachten und setzen damit ein klares Zeichen, dass diese Saison mit ihnen zu rechnen ist, die Lakers absolut schlagbar sind und der NBA-Champion 2009/10 auch mal wieder aus dem Osten kommen kann.

Im zweiten Topspiel des Abends gewannen die Boston Celtics, ebenfalls angeführt von ihrem überragenden Point Guard, Rajan Rondo, mit 86:77 bei den Orlando Magics. Topscorer in der Amway Arena war Vince Carter mit 27 Punkten.
Die Boston Celtics und die Los Angeles Lakers führen nun die NBA mit jeweils 23 Siegen und 5 Niederlagen an.

Topspiel zu Weihnachten – Kobe gegen Shaq und LeBron

Donnerstag, Dezember 24th, 2009

Am ersten Weihnachtstag ist es wieder so weit: Der amtierende NBA-Champion, die Los Angeles Lakers, empfängt die Cleveland Cavaliers zum Topspiel im Staples Center. Zum Einen ist es das Duell der zwei wohl besten Basketballer auf diesem Planeten, Kobe Bryant und LeBron James. Das allein sollte schon für genug Spannung sorgen, wenn der Spitzenreiter der Western Conference auf den Drittplatzierten aus dem Osten trifft. In diesem Jahr wird allerdings noch ein anderes Duell im Mittelpunkt stehen. Kobe Bryant, zweitbester Scorer der NBA trifft nicht nur auf den MVP der letzten Saison, LeBron James, sondern auch auf seinen früheren Teamkollegen und heutigen Rivalen Shaquille O’Neal, der seit dieser Saison bei den Cavs unter Vertrag steht. Zwischen 2000 und 2002 holten Kobe und Shaq, damals noch beide im Trikot der Lakers, 3 NBA Titel hintereinander. Nach seinem Wechsel zu den Miami Heat im Jahr 2004 gab es immer wieder hitzige Duelle zwischen den Beiden und auch zu Weihnachten wird es dieses Jahr wohl kaum friedlich zugehen. Auch in seiner 17ten NBA Saison verschafft sich der 37-jährige O’Neal unter den Brettern der NBA viel Respekt. 10 Punkte und 7 Rebounds pro Spiel holt der “Diesel” in dieser Saison im Schnitt. Shaq verglich das Aufeinandertreffen mit Kobe mit dem einer Corvette mit einer Mauer, dann mal frohe Weihnachten!

Zu sehen ist das Spiel der Lakers gegen die Cavaliers im deutschen TV natürlich nicht, wer keinen League Pass hat und nicht streamen möchte, wird sich wohl leider mal wieder mit den Highlights auf NBA.com zufrieden geben müssen.