Vergangene Nacht konnten die Oklahoma City Thunder bei den Minnesota Timberwolves ihr neuntes Spiel in Folge gewinnen und inzwischen auf Platz 5 der Western Conference klettern. Nur noch einen Sieg trennen sie von den viertplatzierten Dallas Mavericks. Aus einem extrem jungen Team stechen 2 Spieler besonders hervor. Zum Einen Point Guard Russell Westbrook, der gestern Nacht ein Triple-Double erzielte und auf 22 Punkte kam und natürlich der zur Zeit wohl zuverlässigste Scorer der NBA, Kevin Durant.
Knapp 30 Punkte erzielt Durant in dieser Saison durchschnittlich pro Spiel. Gegen die Timberwolves machte er im 28ten Spiel in Folge mehr als 25 Punkte. Seit Mitte Dezember hat KD also Nacht für Nacht über 25 Punkte erzielt, unglaublich. Damit bricht er den Rekord von Allen Iverson und ist der einzige noch aktive NBA Spieler, dem dies gelungen ist. Nur ein Spieler schaffte es in der Geschichte der NBA, eine längere Serie mit mehr als 25 Punkten in jedem Spiel aufrecht zu erhalten – Michael Jordan. Vor 23 Jahren erzielte MJ in 40 aufeinanderfolgenden Spielen über 25 Punkte. Ob Kevin Durant das auch schafft, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall hat er zusammen mit Russell Westbrook aus einer Loser-Franchise ein Winner-Team gemacht und ist auf dem besten Weg, es in die Playoffs zu schiessen.
Und jetzt stelle man sich mal vor, die Sonics/Thunder hätten Ray Allen und Rashard Lewis in ihren Reihen behalten… Die Oklahoma City Thunder können schneller, als man vielleicht denkt NBA-Champion werden.
Vor über 100.000 Zuschauern ging in Dallas gestern Nacht das NBA All-Star Weekend mit seinem größten Highlight, dem All-Star Game, zu Ende. In dem wie gewohnt spektakulären Aufeinandertreffen der Eastern und Western All-Stars stand natürlich die Show im Mittelpunkt und so gewann die Auswahl der Eastern Conference angeführt von LeBron James, Chris Bosh und Dwayne Wade letztendlich mit 141:139. Dwayne Wade war mit 28 Punkten Topscorer, holte dazu 11 Rebounds und 5 Steals und wurde völlig zurecht zum MVP des All-Star Game 2010 ernannt.
Dirk Nowitzki war vor heimischer Kulisse immerhin zweitbester Scorer der Western Conference. Carmelo Anthony führte den Westen mit 27 Punkten an, Nowitzki erzielte 22.
Obwohl Stars wie Shaquille O’Neal, Kobe Bryant oder Allen Iverson nicht auf dem Parkett standen, bot wenigstens das All-Star Game eine angemessene Show und konnte so ein wenig über den enttäuschenden All-Star Saturday hinwegtrösten.
Nur wenige Tage vor dem diesjährigen NBA All-Star Game in Dallas haben 2 der wohl beliebtesten Basketballspieler auf diesem Planeten kurzfristig abgesagt: Kobe Bryant (L.A. Lakers) kann verletzungsbedingt nicht für die Western Conference Auswahl antreten und Allen Iverson (Philadelphia 76ers) wird die Eastern Conference All-Stars nicht unterstützen, da eines seiner Kinder krank ist. Einen Kommentar dazu verkneif ich mir als Iverson-Fan lieber.
Natürlich werden durch diese beiden Ausfälle 2 Plätze im All-Star Game frei. Jedoch nicht nur im jeweiligen 12-Mann Kader beider Teams, sondern auch in der Starting 5, da sowohl Kobe, als auch Iverson von den Fans in diese gewählt wurden. Die Enttäuschung bei den deutschen Fans sollte allerdings relativ gering ausfallen, denn durch Kobe’s Verletzung wird Dirk Nowitzki in die Starting 5 der Western Conference aufrücken. Wer Allen Iverson ersetzen wird, ist zur Zeit noch unklar, auf der Bank warten im Osten als Guards Rajan Rondo, Joe Johnson und Derrick Rose.
Zu sehen ist das NBA All-Star Game auf Sky Deutschland. Wem das trotz der dort seit Januar gestarteten NBA Übertragungen zu teuer war, muss wohl weiterhin nach im Internet nach Live-Streams suchen.
Kurz vor dem All-Star Game mussten Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks eine bittere Niederlage einstecken. Beim direkten Konkurrenten in der Western Conference, den Denver Nuggets, gab es für die Mavs in der vergangenen Nacht eine bittere 127:91 Klatsche.
Beide All-Stars der Nuggets, Chauncey Billups und auch Topscorer Carmelo Anthony, waren wieder dabei und konnten, wie eigentlich jeder Nugget, überzeugen. 7 Spieler scorten zweistellig für Denver, bester Werfer war schließlich der Brasilianer Nene Hilario mit 21 Punkten. Der deutsche Dirk Nowitzki erzielte bei einer miserablen Wurfquote nur 17 Punkte und musste hilflos mit ansehen, wie seine Mavs ein ums andere Mal überrannt und vorgeführt wurden.
Dallas rutscht damit auf Platz 4 der Western Conference zurück, nachdem die Utah Jazz ihr 9. Spiel in Folge gewinnen konnten.
Ebenfalls in Fahrt gekommen scheinen trotz des erneuten Ausfalls von Allen Iverson die Philadelphia 76ers zu sein. Mit einer soliden Leistung bezwangen sie auch die Minnesota Timberwolves und gewannen so bereits das fünfte Spiel in Folge. Auch der immer wieder in Trade Gerüchten auftauchende Andre Iguodala konnte mal wieder überzeugen und erzielte 24 Punkte. Wenige Wochen vor der Trading Deadline, die weitere Wechsel in der laufenden Saison untersagt, steht die Zukunft von Andre Iguodala immer noch in den Sternen. Die Verantwortlichen der Sixers zeigten sich gesprächsbereit, spekuliert wurde z.B. ein Trade mit Amare Stoudamire von den Phoenix Suns.
Vergangene Nacht kam es im Staples Center, Los Angeles zum Aufeinandertreffen der beiden besten Teams in der Western Conference. Der Tabellenführer, die L.A. Lakers, empfingen die zweitplatzierten Denver Nuggets, die erneut ohne ihren Superstar Carmelo Anthony auskommen mussten, während die klar favorisierten Lakers auf ihren kompletten Kader zurückgreifen konnten.
Aber wer braucht schon den Topscorer der NBA auf dem Feld, wenn man Mr. Big Shot, Chauncey Billups, in seinen Reihen hat. Im vielleicht besten Spiel seiner gesamten Karriere erzielte Billups ein Career-High von 39 Punkten und traf unglaubliche 9 Dreier bei nur 13 Versuchen. Allein im dritten Viertel erzielte Chauncey 21 Punkte und drehte fast im Alleingang das Spiel zu Gunsten seiner Nuggets. Hilfe bekam Billups dabei noch vom ebenfalls kaum zu stoppenden J.R. Smith, der 27 Punkte erzielte.
Kobe Bryant konnte mit 33 Punkten und einer guten Wurfquote zwar auch überzeugen, die 126:113 Heimniederlage seines Teams allerdings auch nicht verhindern. Die Defense der Lakers fand besonders in der zweiten Halbzeit nie ein Mittel, um die Nuggets irgendwie zu stoppen. 126 Punkte in eigener Halle zu kassieren ist für ein Team, das NBA-Champion werden will und auch eigentlich werden muss, viel zu viel. Denver hingegen hat bewiesen, dass sie auch ohne ihren Topscorer Melo gewinnen können und in der Lage sind, die Lakers in deren Halle zu schlagen. Sollte es in den Conference Finals tatsächlich zum erneuten Duell dieser beiden Teams kommen, ist den Nuggets auch dort alles zuzutrauen. Und dass Chauncey Billups ein Champion ist, weiß man spätestens seit 2004, als er damals mit den Detroit Pistons die NBA Finals gegen die Lakers 4:1 gewann und zum MVP gewählt wurde.
Währenddessen scheinen auch die Philadelphia 76ers endlich in der laufenden Saison angekommen zu sein. Auch sie konnten vergangene Nacht auswärts gewinnen, bei den New Orleans Hornets. Zwar mussten diese auf den immer noch verletzten Chris Paul verzichten, bei den Sixers fehlte jedoch auch Allen Iverson. Gegen einen endlich mal wieder gefährlichen Peja Stojakovic auf Seiten der Hornets, der 23 Punkte erzielte und damit Topscorer war, konnten die Sixers dank ihrer Unberechenbarkeit den dritten Sieg in Folge einfahren. Auch ohne Iverson hatten die 76ers zahlreiche Optionen im Offense und so scorten auch gestern Nacht mal wieder 6 Spieler zweistellig. Bester Werfer der Sixers war dabei Thaddeus Young mit 19 Punkten. Dazu stellte Samuel Dalembert einen NBA Rekord auf, indem er im 13ten Spiel in Folge über 10 Rebounds holte.
Die All-Star Teams stehen fest und einige Überraschungen waren dabei. Positiv für die Einen, negativ für die Anderen. Wer hätte es eigentlich verdient, All-Star 2010 zu werden, wurde allerdings weder von den Fans gewählt, noch von der NBA nominiert?
Schaut man zurück auf das All-Star Game 2009, fällt im Osten auf, dass die Starting 5 exakt die gleiche aus dem Vorjahr ist. Erneut waren es Iverson, Wade, Garnett, James und Howard, die von den Fans die meisten Stimmen bekamen. Spieler wie Danny Granger oder Ray Allen allerdings werden in diesem Jahr nicht mit dabei sein. Auch Vince Carter und Rashard Lewis von den Orlando Magics müssen 2010 zugucken. Die wohl größte Überraschung ist die Nominierung des Backup-Center im Osten. Shaquille O’Neal, 15-facher All-Star, wird seit langer Zeit nicht Teil des All-Star Games sein. Statt Shaq ist Al Horford von den Atlanta Hawks dabei. Dass Shaq lange nicht mehr der dominanteste Spieler der Liga ist, steht außer Frage, doch allein seine Persönlichkeit ist eine, die in einem All-Star Game nicht fehlen darf, solange er noch laufen kann.
Im Westen fehlt natürlich Yao Ming, da er verletzungsbedingt noch kein einziges Spiel in dieser Saison absolvieren konnte, aber auch Tony Parker und eigentlich auch Chauncey Billups dürfen in diesem Jahr nicht am All-Star Game teilnehmen. Durch die Verletzung von Chris Paul bekommt Billups jedoch die Chance, diesen zu vertreten. Allerdings hat wohl irgendjemand bei der Nominierung in der Western Conference etwas, bzw. jemanden, übersehen: Monta Ellis von den Golden State Warriors. Gerade in der vergangenen Nacht erzielte er 46 Punkte, ist mit 26,5 Punkten pro Spiel sechstbester Scorer der gesamten NBA und zurecht enttäuscht, dass die NBA ihn nicht zum All-Star ernannt hat.
Es fehlen ganz klar Ellis und Shaq im NBA All-Star Game 2010. Ellis hat es sich durch seine Leistungen einfach verdient und Shaq gehört dazu, völlig egal welche Stats er hat. In den vergangenen fast 20 Jahren hat er sich diesen Bonus erarbeitet und ist ein garantierter Spaßfaktor. Schade, dass die NBA in diesem Jahr darüber hinweggesehen hat. Als Erinnerung nochmal der Dance-Off im Training vor dem All-Star Game 2007.
Nachdem vergangene Woche bereits die von den Fans aus aller Welt gewählten Starter im diesjährigen All-Star Game in Dallas bekannt gegeben worden waren, veröffentlichte die NBA gestern den kompletten Kader der Western All-Stars und der Eastern All-Stars. Jedes der beiden Teams besteht aus 12 Spielern, die Starting 5 bestimmten, wie bereits erwähnt, die Fans und die restlichen 7 Spieler wurden von den Coaches der 30 NBA-Teams gewählt.
Der komplette Kader des NBA All-Star Game 2010:
Eastern Conference All-Stars
Allen Iverson, Philadelphia 76ers
Dwayne Wade, Miami Heat
LeBron James, Cleveland Cavaliers
Kevin Garnett, Boston Celtics
Dwight Howard, Orlando Magics
Rajan Rondo, Boston Celtics
Paul Pierce, Boston Celtics
Derrick Rose, Chicago Bulls
Joe Johnson, Atlanta Hawks
Gerald Wallace, Charlotte Bobcats
Chris Bosh, Toronto Raptors
Al Horford, Atlanta Hawks
Western Conference All-Stars
Steve Nash, Phoenix Suns
Kobe Bryant, Los Angeles Lakers
Carmelo Anthony, Denver Nuggets
Tim Duncan, San Antonio Spurs
Amare Stoudamire, Phoenix Suns
Chris Paul, New Orleans Hornets
Deron Williams, Utah Jazz
Brandon Roy, Portland Trail Blazers
Kevin Durant, Oklahoma City Thunder
Dirk Nowitzki, Dallas Mavericks
Zach Randolph, Memphis Grizzlies
Pau Gasol, Los Angeles Lakers
Gleich 7 Spieler sind dieses Jahr zum ersten Mal beim All-Star Game dabei. Derrick Rose, Gerald Wallace, Al Horford und völlig zurecht auch Rajan Rondo sind im Osten neu dabei, Zach Randolph, Kevin Durant und Deron Williams im Westen.
Logischerweise müssen dafür auch einige bisherige All-Stars auf eine Nominierung verzichten. So werden in diesem Jahr z.B. Shaquille O’Neal oder auch Vince Carter überraschenderweise leider nicht mit dabei sein.
Gecoacht werden die Teams von den Trainern, deren Team am 31. Januar die jeweilige Conference anführt, also höchstwahrscheinlich Mike Brown von den Cleveland Cavaliers und Phil Jackson von den Los Angeles Lakers.
Mit einer völlig unerwarteten Starting 5 empfingen die Philadelphia 76ers vergangene Nacht die Dallas Mavericks im Wachovia Center und konnten diese danke ihrer Roleplayer überraschend mit 92:81 bezwingen. Statt Lou Williams und Thaddeus Young standen Jrue Holiday und Elton Brand gestern in der ersten Fünf. Allen Iverson und Andre Iguodala erwischten einen katastrophalen Abend und trafen zusammen nur 6 ihrer 26 Würfe aus dem Feld, allerdings erzielten die Bankspieler der Sixers, angeführt vom Topscorer des Abends, Thaddeus Young (22) 56 Punkte und entschieden damit letztendlich das Spiel. Topscorer der Mavs war mit nur 15 Punkten der Deutsche Dirk Nowitzki, der in diesem Jahr erneut nicht direkt ins All-Star Team gewählt wurde und auf eine Nominierung durch die NBA Coaches hoffen muss.
Ein weiteres Spiel der letzten Nacht war um Einiges knapper. Die New Orleans Hornets waren zu Gast beim Schlusslicht der Western Conference, den Minnesota Timberwolves, und taten sich bei ihrem 96:94 Erfolg erstaunlich schwer. Al Jefferson und Jonny Flynn hielten ihre Timberwolves immer wieder im Spiel, während Peja Stojakovic auf Seiten der Hornets einen schwarzen Tag erwischte, auf nur 6 Punkte und einem Treffer aus dem Feld bei 8 Veruschen kam. Zu allem Überfluss verletzte sich der bis dahin überragende All-Star David West auch noch kurz vor der Halbzeit am Knöchel und konnte nicht zurückkehren. Ob und wie lange er ausfallen wird, ist noch nicht bekannt. Der Druck lag somit bei Hornets Point Guard Chris Paul, der diesem allerdings gerecht wurde, 23 Punkte erzielte und 9 Assists verteilte. Nachdem Jonny Flynn mit einem And-One 3 Sekunden vor Schluss ausglich, war es dann James Posey, der mit einem Spin zum Korb zog und mit dem Buzzer den spielentscheidenden Layup traf.
Die Starter für das NBA All-Star Game 2010 stehen fest, letzte Nacht gab die NBA die Ergebnisse des All-Star Voting bekannt.
Für den Westen werden am 13. Februar in Dallas an den Start gehen: Kobe Bryant, Los Angeles Lakers
Steve Nash, Phoenix Suns
Carmelo Anthony, Denver Nuggets
Tim Duncan, San Antonio Spurs
Amare Stoudamire, Phoenix Suns
Die Starting 5 der Eastern Conference All-Stars besteht aus: Allen Iverson, Philadelphia 76ers
Dwayne Wade, Miami Heat
LeBron James, Cleveland Cavaliers
Kevin Garnett, Boston Celtics
Dwight Howard, Orlando Magics
Die 7 Reservisten pro Team werden nun von den 30 Head-Coaches der NBA Teams gewählt und in einer Woche bekannt gegeben.
Es war für alle Fans vermutlich schon Geschenk genug, dass Allen Iverson seit dem 7. Dezember 2009 wieder das Trikot der Philadelphia 76ers trägt, die in dieser Saison bis dahin kläglich versagten. Zwar gingen die ersten 3 Heimspiele mit Iverson gleich verloren und die Sixers standen mit einer Bilanz von 5 Siegen bei 18 Niederlagen auf dem vorletzten Platz der Eastern Conference – an die Playoffs war nicht zu denken. Doch dann kehrte auch noch der verletzte Lou Williams zurück und auf einmal schien es zu laufen. 3 der letzten 4 Auswärtsspiele gewannen die 76ers, angeführt von Allen Iverson – anders als früher! Kein Iverson, der 40 Punkte scort… Es war das Team, das zusammen diese Spiele gewann. Beim Auswärtssieg am vergangenen Sonntag in Denver war AI mit 17 Punkten Topscorer, gefolgt von Elton Brand (16), Williams und Young (12), Carney (11), Green (9), Iguodala und Speights (8) usw… Ausgeglichener kann ein Team kaum scoren.
Aber warum läuft es nun plötzlich in Philly, macht Iverson sie tatsächlich so viel besser? Die letzten Jahre waren keine leichten für AI, er konnte in keinem anderen Team wirklich Fuß fassen, weder bei den Nuggets, noch bei den Detroit Pistons. Bei den Memphis Grizzlies beendete er letztendlich nach 3 Spielen seine Karriere… Nun ist einer der außergewöhnlichsten Charaktere der NBA wieder da, zuhause, in Philadelphia, wo ihn die Fans natürlich immer noch lieben und feiern, als wäre es das Jahr 2001, in dem er seine Sixers in die Finals schießt. Aber er ist ein anderer Spieler geworden, Iverson scort “nur” noch knapp 16 Punkte pro Spiel und gibt auch “nur” noch 5 Assists, obwohl er im Schnitt immerhin noch 33 Minuten auf dem Parkett steht. Er ist nicht DER Star, in Philadelphia ist ein zweiter AI herangewachsen, Andre Iguodala, Topscorer mit 19 Punkten pro Spiel. Louis Williams, Elton Brand, Thaddeus Young, Marreese Speights – all diese Spieler punkten im Schnitt zweistellig und Iverson kann einfach als ein weiterer gefährlicher Spieler seine Punkte machen und Freiräume für seine Mitspieler schaffen.
Der entscheidende Unterschied ist: In Philadelphia scheint Iverson diese Rolle zu akzeptieren, denn mit dieser Mannschaft, dieser Stadt und diesen Fans kann er sich immer noch identifizieren und er weiß, dass sie ihn vermutlich immer lieben werden. In seiner jetzigen Rolle ist AI ein unglaublich wertvoller Spieler und er wird die Sixers dieses Jahr so zusammen mit der gesamten Mannschaft in die Playoffs führen, wo dann vieles möglich ist. Mit Ausnahme der Top-Teams ist die Eastern Conference erneut viel schwächer als der Westen, daher haben diese Sixers wirklich gute Chancen, wenn sie so weiterspielen und Iverson weiterhin seine Rolle akzeptiert.